Zwei Tage Engadin im August 2015

 

Ein Kurztrip nach St.Moritz, vom 4. bis 7. August 2015

Verfasser: Brigitte

Dienstag, 4.August

Heute Vormittag bekommen wir einen Anruf von unseren Freunden Heidi und Hanspeter, sie seien momentan auf dem Campingplatz in St.Moritz.

Da hier im Unterland eine weitere Hitzewelle angesagt ist, entscheiden wir uns ganz spontan, auch ins Engadin zu fahren.

Nach der letzten Reise haben wir allerdings den Camper ausgeräumt – also heisst es: einräumen, Betten beziehen, Kühlschrank in Betrieb nehmen, usw.

Um 13 Uhr sind wir startklar.

Nach einer problemlosen Fahrt, erreichen wir den Campingplatz “Olympiaschanze” in St.Moritz Bad kurz vor 16:30 Uhr.

Wir verbringen einen gemütlichen Abend zusammen mit unseren Freunden bei uns im Vorzelt.

 

Mittwoch, 5.August

Es verspricht ein sonnig warmer Tag zu werden. Ruedi und ich beschliessen heute mal das Heididorf Grevasalvas zu besuchen.

In Grevasalvas wurde 1978 die 26-teilige Kinderserie Heidi produziert.

Das Dorf liegt “grobgesagt” zwischen Silvaplana und Maloja auf der linken Talseite, auf einer Höhe von 1’941 m ü.M.

Wir fahren mit dem Bus bis Plaun da Lej, das direkt am Silsersee liegt und wo der Wanderweg hinauf nach Grevasalvas beginnt.

Anfangs führt der Weg durch den Wald, wobei man immer wieder einen schönen Ausblick hinauf zum Piz Lagrev oder hinunter auf den Silsersee geniesst.

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Nach knapp einer Stunde erreichen wir das idyllische Dörfchen Grevasalvas. Man fühlt sich hier wirklich in Johanna Spyris Zeiten zurückversetzt.

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Von hier steigt der Weg weiter an…

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… bis hinauf nach Blaunca auf 2’037 m ü.M., einem kleinen Weiler mit hübschen Häusern, bereits im typischen Bergeller Stil, wie übrigens schon in Grevasalvas.

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Wir spazieren nun über eine kleine Hochebene.

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Imposant sind hier die vom einstigen Gletscher geschliffenen Steine….

 

…im Hintergrund die Bergeller Berge

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Zum Glück ist die Kuhherde diesmal eingezäunt :-)

Der Blick hinunter nach Maloja

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Nun beginnt der Abstieg…es sind dies 230 Höhenmeter steil bergab.

Aber die vielseitige Alpenflora und der Ausblick über die Oberengadiner- und Bergellerberge entschädigen uns für die Mühe.

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schade kann man auf dem Bild nicht sehen, wie diese Gräser im Winde tanzen – so schön!!

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…wir sind bald unten

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In Maloja angekommen, müssen wir uns entscheiden, entweder den nächsten Bus zurück zum Campingplatz zu nehmen, oder noch eine Stunde in Maloja zu verbringen. Wir wählen die zweite Variante…bummeln noch durchs Dorf und essen in einem gemütlichen Gartenrestaurant einen kühlenden Eiskaffee.

Der Bus bringt uns zurück nach St.Moritz Bad.

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Donnerstag, 6.August

Ein wunderschöner Morgen begrüsst uns.

Zusammen mit Heidi und Hanspeter fahren wir heute auf die Diavolezza.

Mit dem Bus geht’s bis zum Bahnhof St.Moritz, dort steigen wir in die Rhätische Bahn, die uns zur Talstation der Seilbahn “Diavolezza” bringt.

Mit der 102 Personen fassenden Kabine schweben wir hinauf zum Berghaus Diavolezza auf 2’978 m ü.M.

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Der Ausblick ist atemberaubend – vor uns Pers- und Morteratschgletscher und die Berninagruppe.

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Die Berninagruppe ist die höchste Berggruppe der Ostalpen; ihr höchster Gipfel, der Piz Bernina (4’049 m ü. M.), ist der einzige Viertausender der Ostalpen.

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hier unten sieht man den Zusammenfluss der beiden Gletscher

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Auf der Terrasse des Bergrestaurants geniessen wir die Aussicht bei einem feinen “Bündnerplättli”.

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Spiegelung in einem Fenster

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…unterhalten werden wir mit Musik dieser beiden “Bergmusikanten”

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Mit Seilbahn, Rhätischer Bahn und Bus geht es zurück zum Campingplatz.

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…dies ist der Ausblick von der Bahn aus auf den Morteratschgletscher

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Zurück beim Camper, packen wir noch das Vorzelt zusammen, denn leider müssen wir morgen bereits wieder heim reisen.

Für heute Abend ist ein Fondue-Essen mit unseren Freunden im “Weinfass” auf dem Campingplatz geplant.

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Das Fondue ist köstlich und wir geniessen das Zusammensein mit Heidi und Hanspeter – wobei wir noch von den beiden “Pflümlis” musikalisch unterhalten werden.

 

 

Was für einen wunderschönen Tag durften wir heute verbringen – rundum gelungen!

 

Freitag, 7.August

Wir verlassen den Campingplatz um 7 Uhr und erfreuen uns an der Fahrt durch das morgendliche Engadin.

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Wie jedesmal nutzen wir den Autoverlad Vereina und erreichen so unser Daheim in Weinfelden um 10:15 Uhr.

 

 

Wenn es auch nur ein Kurztrip war, er hat sich allemal gelohnt!

 

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