Mai 2016 – Provence, Camargue, südfranzösische Atlantikküste, Bordeaux, Périgord, Côte d’Azur

 

Fünf Wochen Frankreich     (Verfasser: Brigitte)

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Freitag, 22.April  (Tag 1)

Ein neues Abenteuer beginnt. Wir starten unsere diesjährige Frankreichreise heute Morgen um 5 Uhr in Weinfelden (Nordostschweiz).

Wir kommen ohne Staus an Zürich, Bern, Lausanne und Genf vorbei. Das Frühstück gönnen wir uns in der Raststätte Kölliken.

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Bei Genf verlassen wir die Schweiz. Nun ist es nur noch ein Katzensprung bis zu unserem heutigen Ziel – Annecy.

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Noch vor dem Mittag erreichen wir den Campingplatz (CP) „Bellevédère“, der nicht wie erwartet direkt in Annecy liegt, sondern 1,5 km ausserhalb auf einer Anhöhe.

Nach einer kurzen Siesta machen wir uns auf den Weg in die Stadt. Da sich der direkte Fussweg im Umbau befindet, werden wir durch einen Wald umgeleitet…wir kommen uns vor wie „Pfadfinder“ im wahrsten Sinne des Wortes, denn wir suchen den Weg anhand von Tafeln, wobei man den Weg nur erahnen kann, denn es gibt gar keinen.

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Trotzdem erreichen wir nach einem längeren Abstieg den Bootshafen von Annecy und spazieren von hier zur Altstadt.

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Die erste urkundliche Erwähnung des heutigen Annecy stammt aus dem Jahr 1107, als zwischen der ersten Kirche St. Maurice und dem im Bau befindlichen Schloss der Ort errichtet wurde.

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Wir bummeln durch all die Gassen, steigen hinauf zur Burg, setzen uns in ein Strassenkaffee und lassen die Atmosphäre dieser Stadt auf uns einwirken. Das Wetter ist ganz akzeptabel, zwar bedeckt aber trocken und hie und da drückt sogar die Sonne durch.

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Es findet gerade ein Markt statt – es werden Spezialitäten aus der Region angeboten, aber aufgefallen sind mir diese drei Angebote

…Hagebutten……………….……..Bärlauchblüten………………………und sogar Brennnesseln :-) 01 Frankreich bis Mintelimar 094 01 Frankreich bis Mintelimar 095 01 Frankreich bis Mintelimar 096

Mit müden Beinen kommen wir zurück zum CP.

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Zum Abendessen sitzen wir noch draussen, danach zieht es uns aber in den warmen Camper.

 

Samstag, 23.April  (Tag 2)

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Seit Mitternacht regnet es. Wir verlassen Annecy um 8:30 Uhr und wegen des garstigen Wetters, wählen wir die Autobahn, die zwar in Frankreich ziemlich teuer ist. Wir bezahlen für die Fahrt von Annecy nach Montelimar (231 km) 33.50 Euro.

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Bei Montelimar fahren wir auf den CP „Floral“, ein einfacher Platz, aber für nur eine Nacht ganz okay…er liegt direkt gegenüber eines Atomkraftwerkes.2. 2016-4-24   bis Roussillon 002

 

 

Es hat inzwischen aufgehört zu regnen und Ruedi kommt sogar noch zum „sünnelen“, während ich meine bisherigen Fotos bearbeite.

 

 

Sonntag, 24.April  (Tag 3)

Ein fast wolkenloser Morgen begrüsst uns – dem Wind sei Dank!

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Heute fahren wir grösstenteils auf Nebenstrassen durch eine abwechslungsreiche Landschaft. Es ist Sonntag, die Franzosen schlafen noch, so sind wir beinahe alleine auf der Strasse.

 

 

Wir durchfahren Orange…

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…ziehen weiter nach Carpentras und dann in Richtung Cavaillon. Eigentlich möchten wir das Städtchen L’Isles sur la Sorgue besichtigen.

Wie jeden Sonntag findet hier ein grosser Markt statt, der immer viele Besucher anlockt und so auch heute. An einen Parkplatz für einen Camper in Stadtnähe ist nicht zu denken. Auch mag ich solch grosse Menschenansammlungen gar nicht.

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Also beschliessen wir weiter zu fahren und zwar bis Gault – was sich auch wirklich lohnt, denn Gault ist ein kleines, altes, aber sehr gepflegtes Dorf, mit engen Gässchen, hübschen Häusern und einer alten Windmühle.

 

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Die alte “Moulin Jérusalem à Gault” aus dem Jahre 1750

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Unser Ziel ist nun der CP „Arc en Ciel“, der ca. 3 km ausserhalb von Roussillon liegt. (Danke Ursula und Ernst für diesen Tipp). Der Platz ist sehr sauber und das Personal sehr freundlich…vor allem aber kann man das Städtchen Roussillon zu Fuss erreichen!

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Den restlichen Nachmittag verbringen wir im Liegestuhl an der Sonne und mit einem Spaziergang in der Umgebung des CP.

 

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Montag, 25.April  (Tag 4)

Es ist uns ein weiterer wolkenloser Tag beschert. Das richtige Wetter für einen Besuch bei den Ockerfelsen.

Wir wandern zuerst die 3 km bis zum Städtchen Roussillon. Es ist ein wunderschöner, abwechslungsreicher Spaziergang, teils durch Mischwald, dann wieder vorbei an Olivenbäumen,

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…überall blühen Blumen am Wegrand, wir hören den Kuckuck rufen, die Vögel singen und es duftet nach Natur…was will man mehr – wir geniessen es total.

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Da die Lichtverhältnisse am Vormittag besser sind als in der Mittagszeit, beschliessen wir zuerst den „Sentier des Ocres“ unter die Füsse zu nehmen. Es ist eine knapp einstündige Rundwanderung – traumhaft!

Dies noch der Ausblick auf das Städtchen Roussillon vom Eingang zum “Sentier” aus.

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Hier, wo einst die Ockerindustrie florierte, findet man eine Landschaft in den unterschiedlichsten Ockertönen vor – von einem strahlenden Gelb bis hin zu einem leuchtenden Rot. Zahlreiche Nuancen des Ockertons sowie das Spiel von Licht und Schatten machen den Anblick unvergesslich.

Hier beginnt die Rundwanderung

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Jetzt ist es aber an der Zeit uns etwas auszuruhen, was wir auf einer netten Restaurantterrasse mit toller Aussicht tun, bei einem feinen Mittagessen und einem guten Glas Wein.

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Gestärkt bummeln wir nun durchs Dorf, das auch zu den „Les plus Beaux Villages de France“ gehört und es ist wirklich ein Bijou.

 

 

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Auf dem höchsten Punkt des Dorfes geniesst man eine einmalige Aussicht übers Land (Luberon, Provence).

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Nun machen wir uns wieder auf den Rückweg und schaffen auch diese 3 km nochmals locker!

Jetzt noch ein bisschen Sonne tanken im Liegestuhl.

Der heutige Tag war wirklich ein Highlight!

 

Dienstag, 26.April  (Tag 5)

Heute ziehen wir weiter in die Camargue. Wir verlassen den CP um 8 Uhr, fahren nun nochmals ins nahe gelegene L’Isles sur la Sorgue, das wir ja am Sonntag wegen des Marktes nicht besucht haben.

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Diesmal finden wir einen grosszügigen Camperparkplatz direkt beim Bahnhof. Wir spazieren entlang der Sorgue und durch die Altstadt.

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…in der Sorgue wachsen extrem viele leuchtend grüne Wasserpflanzen.

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Dies war einst eine Stadt auf einer Insel im Sumpfgebiet, von Kanälen durchzogen und erhielt daher den Namen „Venedig des Comtat” (einer Grafschaft). Es heisst, dass bis zum 19.Jh. noch 70 Wasserräder (Holzschaufelräder) in Betrieb waren, welche Korn-, Öl- und Papiermühlen antrieben…

…hier ein letztes dieser Wasserräder

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Ganz ungeplant entscheiden wir uns noch für einen Besuch von Les Baux, eines kleinen Dorfes an einem Felshang, welches von der grössten Burgruine Frankreichs beherrscht wird. Wir wollten eigentlich darauf verzichten, da wir diesen Ort schon vor fünf Jahren besucht haben. Aber da die Strecke zu unserem heutigen Ziel sehr kurz ist, möchten wir schon noch etwas unternehmen.

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Wir sind nicht alleine…wie erwartet, werden Bus-weise Touristen ausgeladen und entsprechend viel Volk zwängt sich durch die engen Gassen dieses zwar sehenswerten Dorfes am Burghügel. Wir spazieren durchs Dorf hinauf zum Aussichtspunkt – und das reicht für heute.

 

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…der Ausblick von oben ……………………………… und der Blick von unten hinauf zur Burg

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Nun geht die Fahrt über Arles nach Saintes-Maries-de-la-Mer – der Hauptstadt der Camargue, vorbei an all den vielen, für die Camargue typischen Reisfeldern.

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Wir wählen wieder den CP „La Brise“, wie schon vor fünf Jahren.

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Während Ruedi Siesta hält, unternehme ich einen Strandspaziergang.

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Heute wird grilliert und draussen gegessen – wenn der Wind nicht gerade bläst, ist es schon sommerlich warm.

 

Mittwoch, 27.April (Tag 6)

Wir haben gut und lange geschlafen – es herrschte totale Ruhe – die Sonne weckt uns.

Nach dem Frühstück spazieren wir auf der Promenade ins etwa 20 Minuten entfernte Städtchen

Saintes-Maries-de-la-Mer.

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Wir bummeln durch die vielen kleinen Gässchen, wo sich ein Souvenirshop und ein Restaurant ans andere reiht.

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Wir steigen über eine enge, steile Wendeltreppe hinauf auf die „Terrasse Panoramique de l’Église Forteresse“.

Hier oben wird uns eine herrliche Aussicht über das Städtchen und zum Glockenturm der Kirche geboten.

 

 

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Wir gönnen uns nun einen extrem feinen Cappuccino in einem der vielen Strassenrestaurants, direkt bei der Arena….                        1/3 Kaffee, 2/3 Schlagsahne :-)

 

 

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Nun noch ein Abstecher zur Lagune “Étang des Laures”, bevor wir uns auf den Rückweg machen. Wir hofften Flamingos zu sehen, die waren aber nicht zugegen.

 

 

Jetzt ist es an der Zeit für eine Siesta, waren wir doch gute 2½ Stunden unterwegs.

Am späteren Nachmittag entscheiden wir uns dann aber doch noch für einen Spaziergang durch die Lagunenlandschaft, die direkt beim CP beginnt. Immer wieder begegnen uns Reiter auf ihren Pferden und wir sehen auch ein paar Flamingos.

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5. St. Maries de la Mer 131

…ich liebe Dünenlandschaften

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Nun haben wir uns einen Apéro verdient. Wir setzen uns auf die Terrasse des Strandrestaurants und fühlen uns so richtig in Ferienstimmung – blauer Himmel, Sonne, Meer und ein feines Glas Weisswein …was will man mehr!

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Donnerstag, 28.April  (Tag 7)

Trotz bedecktem Himmel beschliessen wir noch einen weiteren Tag in der Camargue zu verbringen. Zuerst mal fahren wir ins 30 km entfernte Aigues Mortes – einer Festungsstadt.

Direkt bei der Stadtmauer von Aigues Mortes finden wir einen Camper-Parkplatz.

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Wir spazieren durch die Altstadt und wandern auf der 1,7 km langen Stadtmauer mit ihren zehn Stadttoren und Türmen, rund um die Stadt.

Hier ein Foto von einer Ansichtskarte

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…der Ausblick von der Stadtmauer………………..…hier zum Camperparkplatz

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Hier haben wir genau die Hälfte der Strecke hinter uns.

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Eigentlich sollte man meinen, die Begehung der Mauer verlaufe immer auf der gleichen Ebene…aber weit gefehlt – da geht’s bei jedem Turm treppauf und treppab, dabei sind die Treppenstufen extrem hoch…also das heutige Fitnesstraining haben wir damit absolviert!

 

Aber dieser Rundgang lohnt sich jedenfalls – hat man doch eine wunderbare Aussicht auf die Altstadt und auf die weite Umgebung, wie hier zu den Salinen.

 

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Nach dem Mittagessen auf dem Hauptplatz…6. 2016-4-28 Aigues Mortes 167 6. 2016-4-28 Aigues Mortes 164

…bummeln wir noch durch die Stadt…

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…bevor wir zum Camper zurückkehren.

Nun fahren wir zum uns bereits bekannten CP „Petite Camargue“, nur leider öffnet dieser seine Tore erst morgen. Aber man sagt uns, dass im 5 km entfernten Le Grau-du-Roi schon einige Plätze geöffnet seien.

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Wir wählen den CP „L’Espiquette“, ein riesiger Platz, viel Administration – hat aber sonst (noch) nicht viel zu bieten …nicht so ganz unser Ding, aber nur für eine Übernachtung ganz okay.

 

 

 

Freitag, 29.April  (Tag 8)

Ein wunderschöner, wolkenloser Morgen. Wir verlassen nun die Camargue und fahren über Montpellier, Clermont-l’Hérolt  und Lodève. Bald ändert sich die Landschaft total, nach der völlig flachen Camargue…

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…gelangen wir nun ins hügelige, ja schon fast gebirgige Hinterland.

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Auf einer gebührenfreien Autobahn gelangen wir nach Le Caylar, wo wir nach La Couvertoirade abzweigen.

Auch hier finden wir direkt vor den Toren des Städtchens einen Camperparkplatz.

La Couvertoirade versetzt uns ins Mittelalter.  Seit dem 12. Jahrhundert ließen sich die Templer im Ort und der Umgebung nieder und machten aus La Couvertoirade eine befestigte Abtei ihres Ordens.

Hier ein Luftaufnahme aus dem Internet

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…interessant sind die mittelalterlichen Grabsteine

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Wir spazieren hinauf zur alten Windmühle „Le Rédournel“

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La Couvertoirade von der Mühle aus gesehen.

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Nun noch eine kurze Kaffeepause und ein bisschen Shopping (Kastanienhonig und Trockenfrüchte)

……………..                                  ..…diesen Türschmuck (Distel) findet man hier an den meisten Haustüren ………………………………………………………………………….- er soll Glück bringen.

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Danach ziehen wir weiter – zum CP „Au Tour de l’Aveyron“ bei Hospitalet-du-Larzac. Ein sehr gefälliger Platz – und wir sind ganz alleine!

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Wir geniessen einen Ruhenachmittag beim Camper und gehen zum Abendessen ins Restaurant des CP.

Es wird uns ein feines Essen am Cheminée-Feuer geboten.

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Samstag, 30.April  (Tag 9)

Ein trüber und kalter Morgen (+1°C)

Heute fahren wir nach Roquefort. Inzwischen hat es zu regnen begonnen.

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Die engen Durchfahrten sind manchmal eine rechte Herausforderung mit dem Camper.

 

 

 

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Die Stadt Roquefort liegt an einem steilen Felshang, darum beschliessen wir den Camper schon vor den Toren der Stadt abzustellen.

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Da es inzwischen in Strömen regnet, besuchen wir die erstbeste Käserei, die man laut Prospekt besichtigen kann.

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Es ist aber nicht ganz das was wir erwartet haben. Zwar erfahren wir anhand eines Filmes einiges über die Geschichte und die Herstellung des Roquefort-Käses.

„Einst der Käse der Könige, heute der König der Käse“.

Danach steigen wir in einen Felsenkeller, wo anhand von Styropor-Käselaiben gezeigt wird, wie der Käse gelagert wird. Na ja…

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Im Shop decken wir uns dann aber doch noch mit 1 kg feinstem Roquefort-Käse ein (1 kg ist die kleinste Menge, die man kaufen kann).

Zu einer grösseren Käserei, welche Führungen anbietet, hätten wir noch 1,2 km zu Fuss gehen müssen, zu was wir bei diesem garstigen Wetter nicht bereit waren.

Nun geht die Fahrt in Richtung Millau, dabei überqueren wir einen „Pass“,mit einer Höhe von 700 m ü.M… :-) – hier oben fallen sogar ein paar Schneeflocken! Auch sind hier oben die Bäume noch völlig kahl und die ersten Schlüsselblumen blühen am Strassenrand.

…sehen sie nicht aus wie Scherenschnitte (?)9. 2016-4-30 bis Cahors 095

Beim Viaduc de Millau, einem imposanten Bauwerk, halten wir nicht mal an, denn es regnet und es bläst ein kalter Wind.

Der Viadukt ist mit 2’460 m die längste Schrägseilbrücke der Welt und bei einer maximalen Pfeilerhöhe von 343 m das höchste Bauwerk Frankreichs…höher als der Eiffelturm!

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Über Pont de Salars, Baraqueville, Villefranche gelangen wir nach Cahors, auf den CP „Rivière de Cabessut“.  Es regnet immer noch, bei gerade mal 5°C.

Was gibt es wohl zum Abendessen? – Spaghetti an einer Roquefort-Sauce…mmmh…!

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Sonntag 1.Mai  (Tag 10)

Wie es sich für den Wonnemonat Mai gehört, beginnt er mit Sonne pur!

Wir verlassen Cahors.

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Man sagt uns an der Rezeption, dass es nicht einfach sei, mit dem Camper in der Stadt einen Parkplatz zu finden, so beschliessen wir dem Fluss Lot, der die Stadt umfliesst zu folgen und beim berühmten „Pont Valentré“ anzuhalten.

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Unser heutiges Ziel ist ein CP in der Nähe der Stadt Auch. Wir wählen aber die Lokalstrassen, denn bei diesem schönen Wetter wollen wir die Fahrt geniessen.

Es ist auch tatsächlich eine abwechslungsreiche Landschaft – viel Weideland, Felder, kleine Dörfer und immer wieder kilometerlange Alleen.

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Wir überqueren den Fluss Garonne und gelangen nun ins Département Gers.

Wir fahren auf den Yelloh-CP „La Talouche“ in Roquelaure bei Auch. Wie immer sind die Yelloh-Plätze einfach super…mit gedecktem geheiztem Pool, Golf- und Tennisplatz, Restaurant und vielem mehr – für Euro 17.50 inkl. Strom.

 

Montag, 2.Mai  (Tag 11)

Es begrüsst uns ein weiterer wolkenloser Tag.

Wir verlassen den CP und verpassen kurz danach schon mal die Abzweigung zur Altstadt von Auch…aber was soll’s, wir werden auf unserer Reise noch weitere solcher Städte zu sehen bekommen.

Wir wählen die Nebenstrassen bis Mont le Marson, dabei überqueren wir bei Nogaro den Nullmeridian  (nullten Längengrad)…ist noch wichtig für das Eingeben der Koordinaten im GPS.

Die Landschaft ist total hügelig und die Strasse passt sich völlig dem Gelände an – es geht rauf und runter.

11. 2016-5-2 von Auch bis Labenne 011 11. 2016-5-2 von Auch bis Labenne 017 11. 2016-5-2 von Auch bis Labenne 036 11. 2016-5-2 von Auch bis Labenne 040

Am Strassenrand und bei den Bauern wird Wein, Fois Gras und Armagnac angeboten.

24. 2016-5-10 Lascaux 038 24. 2016-5-11  Sarlat 007 24. 2016-5-10 Lascaux 154

Einen Halt legen wir im kleinen Ort Le Houga ein.

11. 2016-5-2 von Auch bis Labenne 058 11. 2016-5-2 von Auch bis Labenne 055 11. 2016-5-2 von Auch bis Labenne 061

Ab Mont le Marson entscheiden wir uns für die Autostrasse und dann noch für einen kurzen Abschnitt auf der gebührenpflichtigen Autobahn.

Genau um 12 Uhr mittags erreichen wir den CP „Sylvamar“ bei Labenne-Océan, den wir bereits von einem früheren Aufenthalt kennen..

Es ist wiederum ein genialer Yelloh-Platz…ich möchte hier mal etwas ins Detail gehen

…grosse Stellplätze………………………………………Kinderspielplatz

11. 2016-5-2 von Auch bis Labenne 091 11. 2016-5-2 von Auch bis Labenne 101

…tolle Outdoor- …...11. 2016-5-2 von Auch bis Labenne 095……………………………..

…und Indoor-Pools………………………………………diverse Wellness-Angebote

11. 2016-5-2 von Auch bis Labenne 098 11. 2016-5-2 von Auch bis Labenne 100

…schöne Sanitäranlagen…und vieles mehr

11. 2016-5-2 von Auch bis Labenne 087 11. 2016-5-2 von Auch bis Labenne 088

Auch hier bezahlen wir nur Euro 18.50 pro Nacht…

11. 2016-5-2 von Auch bis Labenne 106

 

Für heute sind wir lange genug im Auto gesessen, also tun wir noch etwas für unsere  Fitness …wir spazieren zum Strand – der CP liegt nämlich 1 km vom Meer entfernt.

Weiter Sandstrand und grosse Wellen sind typisch für diesen Strandabschnitt…”Baden verboten”.

11. 2016-5-2 von Auch bis Labenne 113 11. 2016-5-2 von Auch bis Labenne 112

11. 2016-5-2 von Auch bis Labenne 134 11. 2016-5-2 von Auch bis Labenne 122

Nun noch ein bisschen die Sonne und den Liegestuhl geniessen, bevor wir in die Pizzeria zum Essen gehen. Die Pizza schmeckt einmalig gut, dazu trinken wir einen feinen Bordeaux…

12. 2016-5-3  bis Pyla 014 12. 2016-5-3  bis Pyla 017

12. 2016-5-3  bis Pyla 019

 

…danach empfiehlt uns der Chef de Service einen „Digestif Basque“ und zwar einen Pacharan (auch Patxaran) ein Liqueur aus wildem Schlehdorn…schmeckt prima!

 

 

Dienstag, 3.Mai  (Tag 12)

Schon das Duschen am Morgen ist ein Aufsteller, schöne Sanitäranlage, heisses Wasser und zudem wird man mit beschwingter klassischer Musik berieselt.

Unser heutiges Ziel ist die Düne von Pilat (auch Pyla geschrieben). Wir wählen die gebührenpflichtige Autobahn (Euro 5.30), die entlang der Côte d’Argent verläuft.

Ab Cap de Pin fahren wir auf Nebenstrassen über Pontenx zum Lac de Biscarrosse.

12. 2016-5-3  bis Pyla 063 12. 2016-5-3  bis Pyla 064

Nun führt uns die Strasse kilometerlang durch Pinienwälder.

12. 2016-5-3  bis Pyla 094 12. 2016-5-3  bis Pyla 095

25. 2016-5-12 Gageac Castelnaud 281

 

Den CP „Panorama du Pyla“ kennen wir bereits – auch dies ist wieder ein Yelloh-Platz mit schöner Poolanlage, einem Restaurant mit Meersicht und vor allem einer genialen Lage, denn es ist der einzige Platz an der Düne, der direkten Zugang zum Meer und zur Düne hat.

12. 2016-5-3  bis Pyla 102

Von allen anderen Plätzen gelangt man nur über die 117 m hohe Düne ans Meer.

Am Nachmittag spazieren wir ein Stückchen die Düne hoch und schauen den vielen Gleitschirmfliegern zu, die hier oft ihre ersten Flugversuche starten.

15. 2016-5-4 Düne Ruedi 013

25. 2016-5-12 Gageac Castelnaud 240 15. 2016-5-4 Düne Ruedi 007

25. 2016-5-12 Gageac Castelnaud 250 25. 2016-5-12 Gageac Castelnaud 276

25. 2016-5-12 Gageac Castelnaud 273

Den Apéro geniessen wir auf der Restaurantterrasse mit Meerblick

15. 2016-5-4 Düne Ruedi 017 15. 2016-5-4 Düne Ruedi 023

Inzwischen ist es fast wolkenlos und um 21:15 Uhr erfreuen wir uns an einem wunderschönen Sonnenuntergang, was für mich einfach immer wieder ein berührender Moment ist.

14. 2016-5-4 Düne 024 14. 2016-5-4 Düne 047

 

Mittwoch, 4.Mai  (Tag 13)

Die Sonne scheint mir um 7:30 Uhr bereits mitten ins Gesicht – und ein wolkenloser Tag begrüsst uns.

Nach dem Frühstück erklimmen wir die Düne…ganz schön anstrengend, denn der Sand ist puderfein und man rutscht immer wieder zurück. Aber es macht Spass!

14. 2016-5-4 Düne 066 14. 2016-5-4 Düne 067

Die Düne ist übrigens 117 m hoch und 3 km lang.

14. 2016-5-4 Düne Nikon 043 14. 2016-5-4 Düne Nikon 013

14. 2016-5-4 Düne Nikon 015 14. 2016-5-4 Düne Nikon 040

14. 2016-5-4 Düne Nikon 022

14. 2016-5-4 Düne Nikon 038

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Den Nachmittag verbringen wir beim Camper, wobei es bereits zu heiss ist um an der Sonne zu sitzen.

Auch heute geniessen wir einen Apéro auf der Restaurantterrasse und später den Sonnenuntergang…heute allerdings ohne Gleitschirmflieger – es weht kein Lüftchen.

14. 2016-5-4 Düne 012 14. 2016-5-4 Düne 018

16. 2016-5-5 Bordeaux Ruedi 034

16. 2016-5-5 Bordeaux Ruedi 049

 

Donnerstag. 5.Mai  (Tag 14)

Ein weiterer wolkenloser Tag, aber heute wieder mit einem starken Wind – zur Freude der Gleitschirmpiloten. Uns ist es allerdings etwas allzu stürmisch, daher beschliessen wir heute schon weiter zu ziehen…und zwar nach Bordeaux. Wir wählen die gebührenfreie Autobahn. Die Landschaft ändert sich schlagartig, es wird total flach – mit meist riesigen Feldern.

16- 2016-5-5 Bordeaux 032

Auf der Gegenfahrbahn bildet sich ein kilometerlanger Stau in Richtung Küste und wir fragen uns, warum an einem gewöhnlichen Donnerstag alles in Richtung Meer fährt …

16- 2016-5-5 Bordeaux 039

…erst später erfahren wir, dass es eben kein gewöhnlicher Donnerstag ist, sondern Auffahrt und somit ein langes Wochenende bevorsteht.

Wir erreichen aber problemlos – schon um 10:30 Uhr – den CP „Village du Lac“, am Stadtrand von Bordeaux.  Schon auf der Suche nach einem Platz der uns gefällt, hören wir ein unglaubliches Froschkonzert – etwa so wie wir es im letzten Jahr mal in Epervière erlebt haben… also klar, suchen wir uns einen Platz möglichst weit von den Weihern entfernt.

18.2016-5-6 bis St.Emilion 002 18.2016-5-6 bis St.Emilion 004

Noch am Nachmittag machen wir uns auf den Weg in Richtung Stadt. Direkt vor dem CP fährt der Bus, der uns zur Tram-Endstation (Messegelände) bringt, von wo das Tram der Linie C direkt ins Zentrum von Bordeaux fährt. Wir lösen eine Tageskarte.

16- 2016-5-5 Bordeaux 042 16- 2016-5-5 Bordeaux 068

…viel Grün mitten in der Stadt.

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16- 2016-5-5 Bordeaux 069 16- 2016-5-5 Bordeaux 088

Wir steigen beim Place de Quinconces aus.

Mit 126’000 m² gehört der Place de Quinconces, zu den grössten unbebauten Plätzen Europas. Hier werden Veranstaltungen abgehalten, wie z.B. Zirkus, Konzerte oder wie gerade jetzt ein riesiger Flohmarkt.

16- 2016-5-5 Bordeaux 056 16- 2016-5-5 Bordeaux 084

16- 2016-5-5 Bordeaux 080 16- 2016-5-5 Bordeaux 060

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16- 2016-5-5 Bordeaux 063

 

 

Alles überragend – die 43 Meter hohe Freiheitsstatue – La Liberté (Monument aux Girondins).

 

 

 

16- 2016-5-5 Bordeaux 065

Zum Fluss hin stehen zwei schöne Säulen mit den Symbol-Figuren für Handel und Schifffahrt.

16- 2016-5-5 Bordeaux 090

Die Promenade führt dem Fluss Garonne entlang.

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Nun zum  “Miroir d’eau”

Der Wasserspiegel an der Place de la Bourse, wird von einem 2 cm hohen Wasserfilm gebildet, der auf Granitplatten aufgebaut wird. Auf der Fläche (3’450 m²) spiegeln sich die eleganten Fassaden der umgebenden Gebäude (18. Jh.). Läuft das Wasser wieder ab, bilden sich feine Nebelbänke.

Gerade heute tummeln sich die Menschen im Wasser (Spiegel), wodurch dann leider keine Spiegelung möglich ist.

16. 2016-5-5 Bordeaux Ruedi 067

Hier ein paar ruhige Momente…

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Mit dem Tram der Linie B fahren wir bis zur Cathédrale…vorbei am

…. Grand Théâtre……………………………………..… Grand Hôtel Bordeaux

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…Maison Gobineau (Maison du Vin)…………….… Rathaus “Hôtel de Ville”

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…hier wird auf der Strasse Tango getanzt

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…nun sind wir bei der Cathédrale

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…unglaublich viel Volk schlendert durch die Gassen, obwohl die Geschäfte heute geschlossen sind (Auffahrt).

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Unterdessen steigt das Thermometer auf 28° im Schatten an.

Müde steigen wir nun wieder ins Tram und lassen uns zurück chauffieren.

Da wir schon länger nicht mehr eingekauft haben und in unseren Schränken nicht mehr viel zu finden ist, entscheiden wir uns fürs Abendessen im Restaurant – es ist ein eher etwas ungewohnt exklusives Restaurant für einen Campingplatz.

18.2016-5-6 bis St.Emilion 017 18.2016-5-6 bis St.Emilion 018 18.2016-5-6 bis St.Emilion 019 18.2016-5-6 bis St.Emilion 021

18.2016-5-6 bis St.Emilion 013

 

Um 19:25 Uhr zeigt das Thermometer immer noch 28,6°C an!!

 

 

 

 

Freitag, 6.Mai  (Tag 15)

Ein Glück, haben wir keinen Platz am Weiher gewählt, man konnte das nächtliche Froschkonzert sogar ganz schwach bis zu uns hören.

Am Morgen kamen dann auch schon zwei Mitcamper, die direkt am Wasser „wohnten“, um zu fragen, ob wir wegfahren, denn sie würden gerne unseren Platz übernehmen, sie hätten letzte Nacht kaum geschlafen.

Nun verlassen wir Bordeaux, dabei fahren wir über den Pont Aquitaine, die zweitgrösste Hängebrücke Frankreichs. Ich habe gehört, dass bei der Einweihungsfeier die Menschen auf der Brücke tanzten, bis die Brücke dermassen ins Schwanken kam, dass die Feier abgebrochen und an einen andern Ort verlegt werden musste.

…………………………………………………………………..…Gegenverkehr :-)

18.2016-5-6 bis St.Emilion 030 18.2016-5-6 bis St.Emilion 034

Heute ist es nur eine kurze Fahrt bis nach St.Emilion, vor allem durch – wie könnte es anders sein – weite Rebgebiete.

Wir fahren auf den CP “Yelloh Village St.Emilion”, den wir auch bereits kennen.

20. 2016-5-7  St.Emilion 009 20. 2016-5-7  St.Emilion 006

Nach dem Mittagessen unternehmen wir eine längere Wanderung durch die Reben in der näheren Umgebung des CP…wir fühlen uns pudelwohl!

18.2016-5-6 bis St.Emilion 070 18.2016-5-6 bis St.Emilion 126

18.2016-5-6 bis St.Emilion 093 18.2016-5-6 bis St.Emilion 091

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20. 2016-5-7  St.Emilion 001

 

Nun eine kurze Siesta, dann ein wenig Reiseplanung, auch werden die Betten noch frisch bezogen und die Schmutzwäsche in die Topbox aufs Dach verfrachtet.

 

 

 

Samstag, 7.Mai  (Tag 16)

Der Himmel ist bedeckt, aber es ist trocken und warm. Um 10 Uhr bringt uns der Shuttlebus des CP direkt ins Zentrum des Städtchens St.Emilion. Als erstes melden wir uns für die Führung durch die „Église Monolithe“ an.

Bei der Führung von 11:30 Uhr hat es noch Platz für uns. So bummeln wir bis dahin durch die mittelalterliche Kleinstadt mit ihren engen, steilen Gassen. Die meisten Shops verkaufen Wein, einige Macarons (ein französisches Baisergebäck aus Mandelmehl, dessen Herkunft bis ins Mittelalter zurückreicht) und ganz vereinzelt findet man noch einen Souvenirshop.

20. 2016-5-7  St.Emilion 049

20. 2016-5-7  St.Emilion 115 20. 2016-5-7  St.Emilion 101

…das Ein-Tisch-Restaurant

20. 2016-5-7  St.Emilion 055 20. 2016-5-7  St.Emilion 088

20. 2016-5-7  St.Emilion 061 20. 2016-5-7  St.Emilion 053

…die Felsenkirche mit Glockenturm

20. 2016-5-7  St.Emilion 073 20. 2016-5-7  St.Emilion 121

20. 2016-5-7  St.Emilion 035 20. 2016-5-7  St.Emilion 075

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20. 2016-5-7  St.Emilion 066 20. 2016-5-7  St.Emilion 042

20. 2016-5-7  St.Emilion 136 20. 2016-5-7  St.Emilion 133 20. 2016-5-7  St.Emilion 129

Die Führung durch die riesige unterirdische Kirche ist echt spannend…wenn auch auf französisch…leider darf nicht fotografiert werden.

Die Église Monolithe ist eine 38 Meter lange und 11 Meter hohe Felsenkirche, deren Innenraum ganz aus dem Kalksteinfelsen herausgehauen wurde. In einem Nebenraum ist eine Gruft zu sehen, in der die Gebeine der Toten bestattet wurden; ein Loch in der Felsdecke soll den Seelen das Entweichen ermöglicht haben. In einer weiteren Felshöhle nebenan wird die Grotte des Einsiedlers Emilion gezeigt. Die Felsenkirche ist seit dem Jahre 1886 als „Monument Historique“ anerkannt.     

Hier zwei Bilder aus dem Internet

 

Danach setzen wir uns in ein Restaurant zum Mittagessen. Für die Rückfahrt zum CP haben wir den 14-Uhr Bus reserviert, denn der nächste wäre erst um 18 Uhr gefahren – aber da wir St.Emilion bereits im letzten Jahr besucht haben, reichen vier Stunden längstens.

Inzwischen ist es wieder sonnig und sehr warm.

 

Sonntag, 8.Mai  (Tag 17 – Muttertag)

22. 2016-5-8 bis Limeuil 002Wir Frühaufsteher sind um 8:30 Uhr bereit zur Abfahrt, aber die Rezeption öffnet erst um 9 Uhr.

Auf Nebenstrassen fahren wir zuerst in Richtung Bergerac und zweigen dann ab zum Château Monbazillac…zuerst durch Rebgebiete, aber bald schon ändert sich die Landschaft total, weite Felder, viel Obstanbau, es werden Erdbeeren und Spargel angeboten.

22. 2016-5-8 bis Limeuil 048

Direkt beim Schloss finden wir einen grossen Gratisparkplatz.

Die Besichtigung des Schlosses lohnt sich unbedingt.

Das um 1550 von Francois d’Aydie und seiner Frau Francoise de Salignac begonnene und schließlich von Charles d’Aydie und Jeanne de Bourdeille vollendete Schloss Monbazillac ist seit 1960 im Besitz der Winzer-Genossenschaft von Monbazillac und liegt mit seinem vier Hektar großen Park mitten in den Weinbergen. 

22. 2016-5-8 bis Limeuil 100

22. 2016-5-8 bis Limeuil 115 22. 2016-5-8 bis Limeuil 101

22. 2016-5-8 bis Limeuil 060 22. 2016-5-8 bis Limeuil 063

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Im Kellergewölbe gibt es ein Weinmuseum mit Gerätschaften zur Weinerzeugung und einer Sammlung von Flaschen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. 

22. 2016-5-8 bis Limeuil 091 22. 2016-5-8 bis Limeuil 095

22. 2016-5-8 bis Limeuil 087 26. 2016-5-11 bis Sarlat Ruedi 030

…hier wird altes Handwerk gezeigt

22. 2016-5-8 bis Limeuil 120 22. 2016-5-8 bis Limeuil 119

…und in den Nebengebäuden findet momentan eine grosse Kunsthandwerk-Ausstellung statt.

22. 2016-5-8 bis Limeuil 105

 

 

Vom Schlossgarten aus wird uns eine wunderbare Aussicht geboten.

22. 2016-5-8 bis Limeuil 106

Weiter geht nun die Fahrt, immer entlang der Dordogne nach Limeuil auf den CP „Port de Limeuil“, ein schöner Platz, der direkt am Zusammenfluss von Dordogne und Vézère liegt – direkt gegenüber des Städtchens Limeuil…zudem werden grosse Stellplätze, ein geheizter Pool, ein Restaurant und ein Shop angeboten. Auch diesen Platz kennen wir bereits vom Besuch im letzten Jahr.

23. 2016-5-9 Limeuil 001

23. 2016-5-9 Limeuil 003

23. 2016-5-9 Limeuil 006

Es bläst ein unangenehm starker Wind, allerdings bei einer Temperatur von 23°. Den Nachmittag verbringen wir mit der weiteren Reiseplanung, denn wir wissen immer noch nicht so recht in welche Richtung wir weiterziehen möchten…vor allem da das Pfingstwochenende vor der Türe steht und wir dann sicher nicht alleine unterwegs sein werden.

 

Montag, 9.Mai  (Tag 18)

Der Wind hat sich gelegt, der Himmel ist allerdings bedeckt, die Temperatur beträgt 23°.

Wir haben etwas länger geschlafen und ausgiebig gefrühstückt, bevor wir uns zu Fuss auf den Weg ins Städtchen Limeuil machen.

Wir überqueren die Dordogne und die Vézère

23. 2016-5-9 Limeuil 032

23. 2016-5-9 Limeuil 038Danach steigen wir die steilen Gassen hinauf…

23. 2016-5-9 Limeuil 041

23. 2016-5-9 Limeuil 043 23. 2016-5-9 Limeuil 088

…bis zu den „Jardins Panoramiques de Limeuil“. Ein Besuch der sich lohnt, auch wenn der Eintritt pro Person Euro 8.- beträgt. Es ist eine hübsch angelegte Parkanlage, mit einer Vielfalt von Pflanzen und einer einmaligen Aussicht über den Zusammenfluss von Dordogne und Vézère mit den beiden Brücken.

23. 2016-5-9 Limeuil 154 23. 2016-5-9 Limeuil 140

23. 2016-5-9 Limeuil 164

23. 2016-5-9 Limeuil 051 23. 2016-5-9 Limeuil 052 23. 2016-5-9 Limeuil 081 23. 2016-5-9 Limeuil 082

23. 2016-5-9 Limeuil 178 23. 2016-5-9 Limeuil 116 23. 2016-5-9 Limeuil 118 23. 2016-5-9 Limeuil 120

23. 2016-5-9 Limeuil 144 23. 2016-5-9 Limeuil 151 23. 2016-5-9 Limeuil 159 23. 2016-5-9 Limeuil 161

23. 2016-5-9 Limeuil 170 23. 2016-5-9 Limeuil 176 23. 2016-5-9 Limeuil 177 23. 2016-5-9 Limeuil 179

Hier stehen wir plötzlich vor einem riesigen Spiegel mitten im Garten.

23. 2016-5-9 Limeuil 136 23. 2016-5-9 Limeuil 135

Dann noch ein Spaziergang hinauf zur Kirche und zum höchsten Punkt des Städtchens, bevor es gemütlich wieder abwärts geht.

23. 2016-5-9 Limeuil 209 23. 2016-5-9 Limeuil 207 23. 2016-5-9 Limeuil 232

23. 2016-5-9 Limeuil 225 23. 2016-5-9 Limeuil 223

23. 2016-5-9 Limeuil 236

 

Unten am Fusse des Dorfes gibt’s zur Stärkung ein leichtes, aber feines Mittagessen – für mich eine “Galette” (ein Buchweizenomelette, eigentlich eine bretonische Spezialität).

Den restlichen Tag verbringen wir beim Camper.

 

 

Dienstag, 10.Mai (Tag 19)

Nach einer Regennacht ist uns ein sonniger Morgen (22°) beschert. Heute steht die Höhle von Lascaux auf dem Programm. Wir fahren über Eyzies de Tayac (welches wir letztes Jahr besucht haben), dann weiter – meist der Vézère entlang bis Tursac. Die Strasse verläuft grösstenteils im Wald und ist sehr kurvenreich.

Beim „Château de Losse“ legen wir einen kurzen Halt ein

24. 2016-5-10 Lascaux 092

24. 2016-5-10 Lascaux 088 24. 2016-5-10 Lascaux 089

…und ziehen danach weiter auf der „Route des Noix“,

25. 2016-5-12 Gageac Castelnaud 228 25. 2016-5-12 Gageac Castelnaud 231

…vorbei am „Maison Forte de Reignac“ und dem „Roque St.Christophe“ (einem Kalksteinfels mit Höhlenwohnungen) nach Montignac.

Reignac und St.Christophe werden wir ein andermal besuchen.

Montignac ist momentan eine riesige Baustelle, zudem ist eine Umleitung signalisiert. Wir fragen einen Einheimischen nach dem Weg zur Höhle Lascaux II, er erklärt uns, dass die Tickets für die Besichtigung der Höhle nur bei der Touriste-Info (in der Stadt) erhältlich seien (ist ev. nur in der Nebensaison der Fall). Zum Glück bekommen wir diese Info, sonst wären wir glatt zur gut 2 km entfernten Höhle hinauf gefahren – ohne Ticket!!!

Die Parkplätze für Camper sind etwas rar…wir finden aber unterhalb der Strasse ein freies Plätzchen.

Um 10:30 Uhr beginnt die interessante Führung, die Höhle ist allerdings zum Teil sehr eng und die Besuchergruppe recht gross. Fotografieren ist nicht erlaubt, darum hier zwei Fotos von Ansichtskarten.

SCAN0002 - Kopie SCAN0002

Ein paar Worte zu Lascaux: Die Höhle wurde 1940 entdeckt, sehenswert sind die mehr als 2’000 gemalten und geritzten Tierzeichnungen, die etwa 17’000 –15’000  v. Chr. entstanden sind. Sie zeigen vor allem Stiere, Wildpferde und Hirsche. Die Originalhöhle wurde 1963 geschlossen und in einer Bauzeit von 20 Jahren naturgetreu nachgebaut.

Ich muss zwar sagen, dass mich die Höhle von Altamira (Nordspanien) – mit etwa identischen Malereien- noch etwas mehr beeindruckt hat.

Für Lascaux haben wir ein Kombiticket gekauft, das auch den Besuch von „Thot“ beinhaltet. Dazu müssen wir aber wieder durch die Stadt fahren…Stress für mich – Ruedi (der Fahrer) nimmt es gelassen.

Um mich wieder etwas zu beruhigen, tätigen wir zwischendurch einen Grosseinkauf in einem Supermarkt.

Thot ist ein Informationszentrum zu Lascaux, mit einer 3-D-Animation, ein paar Bildern von der Höhle “Lascaux I”,

24. 2016-5-10 Lascaux 115 24. 2016-5-10 Lascaux 118

24. 2016-5-10 Lascaux 116

…der Darstellung einiger damals lebenden Menschen

24. 2016-5-10 Lascaux 113 24. 2016-5-10 Lascaux 114

24. 2016-5-10 Lascaux 120 24. 2016-5-10 Lascaux 121

…und eines Tierparks mit verschiedenen Tierarten, die damals das Vézère-Tal bewohnten.

24. 2016-5-10 Lascaux 123 24. 2016-5-10 Lascaux 130

24. 2016-5-10 Lascaux 135 24. 2016-5-10 Lascaux 127

…einzig das Mammut ist nicht echt :-)

24. 2016-5-10 Lascaux 141

28. 2016-5-13 Freitag auf CP 015Nun fahren wir direkt zu unserem heutigen Ziel, dem CP „Péneyrals“, 10 km vom Städtchen Sarlat entfernt. Auch diesen Platz kennen wir bereits – es ist ein sehr schöner 5-Sterne-Platz (ACSI).

Nach dem Abendessen unternehmen wir einen Spaziergang um den Weiher des CP.

 

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Mittwoch, 11.Mai (Tag 20)

Der Himmel ist bedeckt und es sieht nach Regen aus.

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Wir fahren ins 10 km entfernte Städtchen Sarlat und parkieren auf dem Camperstellplatz – (8 Euro für 24 Std.). Genau jetzt beginnt es zu regnen, aber Sarlat ist auch bei Regen ein Besuch wert.

 

 

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Wie jeden Mittwochvormittag findet der Lebensmittelmarkt statt, mit vorwiegend Produkten aus der Region…wir kaufen Walnusshonig…sind wir doch im “Land der Baumnüsse”.

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Zum Mittagessen setzen wir uns in eines der unzähligen Strassenrestaurants…ich entscheide mich ein weiteres Mal für eine Galette :-) diesmal mit Schinken, Käse  und Ei belegt.

 

 

Wir besuchen die Kathedrale und die „Lanterne des Morts“ aus dem 12. Jh. – dies ist ein im Mittelalter auf Friedhöfen errichtetes, freistehendes Bauwerk.

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Nun geht’s zurück zum CP und wir verbringen den Rest des Tages mit „dolce far niente“

 

Donnerstag, 12.Mai (Tag 21)

Das Wetter ist nicht gerade berauschend, dunkle Wolken, dazwischen zwar immer mal ein paar Sonnenstrahlen – aber kein Regen.

Auf der Fahrt nach La Roque-Gageac legen wir einen Halt in Vezac ein und besichtigen die alte “Église de Campagne” aus dem Jahre 1365.

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Wir fahren nach La Roque-Gageac – einem netten Städtchen, das am Fuß einer hoch aufragenden, nach Süden ausgerichteten Felsklippe in einer Schleife der Dordogne liegt. La Roque-Gageac wird touristisch geschätzt als Teil eines der schönsten Abschnitte des Dordogne-Tals.

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Direkt am Ortseingang steht speziell für Camper ein grosser Parkplatz zur Verfügung.

Als erstes buchen wir eine Rundfahrt mit einer echten “Gabarre”  (traditionellen flachen Barke). Die Fahrt  geht über 7 km und dauert eine Stunde.

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…hier sieht man das Château de Castelnaud

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Danach spazieren wir durchs Dorf. Wir verzichten auf den Aufstieg zur Kirche, da wir diese letztes Jahr bereits besucht haben.

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Vom Boot aus haben wir gesehen, dass es bei Castelnaud möglich ist mit dem Camper zu parkieren. So ist es ein Muss, hinauf zum “Château de Castelnaud” zu steigen.

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…da hinauf wollen wir!

Ein beschwerlicher Aufstieg, der sich aber allemal lohnt, schon wegen der tollen Aussicht, die uns hier oben geboten wird.

 

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Auch der Abstieg geht ganz schön in die Beine!…also, genug für heute. Wir fahren zurück zum CP.

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Zum Abendessen gibt’s heute eine feine Pizza (auch die Franzosen können wunderbare Pizza machen), dazu trinken wir einen Wein aus dem Périgord und gönnen uns ein feines Dessert.

 

Freitag, 13.Mai  (Tag 22)

Ein eher trüber Tag. Wir legen einen Ruhetag ein, sodass Ruedi mal nicht fahren muss.

Wir raffen uns auf zu einem Spaziergang in der näheren Umgebung des CP…

…weitere Nussbaum-Plantagen

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Interessant sind die Häuser und Strässchen – alle aus dem gelben Stein aus der Region.

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Danach geniessen wir heute das “Nichtstun”, das heisst Ruedi findet immer etwas zu tun :-)  und ich nutze das Internet, schreibe am Reisebericht und bearbeite mal all meine bisherigen Fotos.

 

Samstag, 14. Mai  (Tag 23)

Wie jeden Samstag findet heute in Sarlat der grosse Markt statt – da müssen wir natürlich hin. Obwohl wir früh unterwegs sind, ergattern wir gerade noch den letzten freien Platz auf dem Camperstellplatz!

Der ganzen Hauptstrasse entlang und in jedem noch so kleinen Gässchen stehen Marktstände. Ich denke ich darf sagen, wir haben auf unseren Reisen schon viele grosse Märkte gesehen, aber dieser übertrifft alles…ist es doch der berühmteste Markt im Périgord.

Es werden viele lokale Spezialitäten und Köstlichkeiten angeboten – natürlich Gemüse, Obst, Käse, aber vorwiegend Fois Gras und alles was mit Walnüssen zu tun hat (Nuss-Öl, Nuss-Essig, Nuss-Honig, Nuss-Kuchen und vieles mehr).

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Ich wusste nicht, dass es so viele Zwiebelsorten gibt.

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Viele Marktfahrer bieten aber auch “Ramschware” an.

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Direkt in der Altstadt schräg gegenüber vom Rathaus befindet sich eine Markthalle, die sich in einer ehemaligen Kirche befindet, die vom lokalen Architekten Jean Nouvel mit einer modernen, überdimensionalen Tür zum neuen Wahrzeichen von Sarlat wurde; quasi ein Gourmet-Tempel! 

 

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“Le Badaud de Sarlat”

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Gegen Mittag nimmt die Besucherzahl markant zu, so verlassen wir das Getümmel – ich frage mich, wie es hier wohl an einem Samstag in der Hochsaison aussieht?

Inzwischen scheint die Sonne und wir verbringen den Nachmittag im Liegestuhl beim Camper.

 

Pfingstsonntag, 15.Mai  (Tag 24)

Heute feiert Ruedi seinen Geburtstag…entsprechend ist das Wetter – beinahe wolkenlos!

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Wir wagen es, an einem Sonntag das Städtchen Domme zu besuchen – im Wissen, dass wir nicht alleine sein werden.

Domme liegt auf einem 250 Meter hohen Felsvorsprung über der Dordogne und wird auch als “Akropolis des Périgord” bezeichnet.

Nicht weit vom Eingang zur Stadt entfernt, parkieren wir auf dem Camper-Stellplatz.

Nach einem kurzen Spaziergang durchqueren wir das imposante Stadttor…..

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…und spazieren durch das Dorf…

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…hinauf zum Aussichtspunkt, wo uns ein gewaltiger Ausblick auf das Tal der Dordogne geboten wird. Es hat unerwartet wenig Touristen.

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Von hier aus führt uns das GPS 30 km weit über extrem schmale Nebenstrassen,

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…bis wir endlich bei Payrac eine etwas komfortablere Strasse erreichen.

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In L’Hospitalet bei Rocamadour erwartet uns ein richtiges Chaos an Autos und Touristen – es ist Pfingstsonntag!

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Wir sind froh können wir auf den zentral gelegenen und trotzdem total ruhigen CP “Le Paradis du Campeur” fahren. Er ist nur schwach belegt.

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In L’Hospitalet, direkt beim CP, befindet sich diese Ruine des “Hôpital St.Jean” aus dem 11.Jh.

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Hier ein paar Worte zu Rocamadour (vom Internet)

Die drei Ebenen, auf denen Rocamadour liegt, sind jede für sich und in ihrer Gesamtheit sehenswert. In der unteren Ebene befindet sich das Dorf, dessen mittelalterliche Häuser sich an die steilen Abhänge über der Schlucht des Flusses Alzou schmiegen. Von dort können die Besucher die Große Treppe zur heiligen Stadt (Sanctuaire) aus dem 12. Jahrhundert hinaufsteigen.

In dieser zweiten Ebene befinden sich sieben Gotteshäuser: Die bedeutendste ist die Marienkapelle Notre Dame de Rocamadour, die über der Krypta des heiligen Amadour steht. Weiterhin bedeutend ist die Basilika Saint-Sauveur, die zusammen mit der Krypta seit 1998 als Teil des Weltkulturerbe der UNESCO „Jakobsweg in Frankreich“ ausgezeichnet ist. 

Berühmt für seine Heiligtümer und besonders für seine Schwarze Madonna, zieht Rocamadour jedes Jahr eine grosse Anzahl Besucher und Pilger an. Das Dorf Rocamadour ist übrigens die zweitmeist besuchte Stätte in Frankreich, nach dem Mont Saint-Michel. 

Auf dem Gipfel des Berges, der dritten Ebene, findet sich eine Burg aus dem 14. Jahrhundert. 

Dies der Blick nach Rocamadour von L’Hospitalet aus.

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Beim Erkunden der Umgebung des CP, entdecken wir einen City-Bus, welcher uns direkt zum Château fährt. Treppauf, treppab besichtigen wir die Burg. 

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Ein Schräg-Lift bringt uns danach auf die Ebene des Klosters.

Die Anlage liegt leider bereits im Schatten und ist daher etwas schlecht im Licht.

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Diese Mönche singen einen Choral – die Akustik ist einmalig – inmitten der Haus- und Felswände.

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Für heute haben wir nun genug gesehen und nehmen den Bus zurück zum CP.

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Zur Feier des Tages (Ruedis Geburtstag) haben wir zum Abendessen einen Tisch mit Aussicht in einem feinen Restaurant reserviert…und das Essen ist wirklich exklusiv.

 

 

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Pfingstmontag, 16.Mai  (Tag 25)

Ein weiterer wolkenloser Tag.

Heute zeigen wir uns sportlich und spazieren zum Schloss – dabei sind wir heute fast alleine unterwegs.

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…hinunter zum Kloster nehmen wir dann doch auch wieder die Incline-Bahn.

Am Vormittag zeigt sich das Kloster in einem besseren Licht als gestern Nachmittag.

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Ein Schieferplatten-Dach, auf einem Gebäude aus dem 15. Jh., in dem heute das Rathaus und das Fremdenverkehrsamt untergebracht sind

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Unser heutiges Ziel ist aber das Städtchen Rocamadour (die unterste Ebene).

Wir spazieren durch die Gassen,

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…diese Treppe, mit 216 Stufen, führt vom Städtchen hinauf zum Kloster, Wallfahrer knien jeweils auf jeder Stufe nieder und beten.

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…der Blick hinauf zu Kloster und Burg

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…die vier Stadttore

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Wir essen auf einer Restaurantterrasse Zmittag, fahren per Lift und Bahn wieder hinauf zum Schloss, von wo wir zum CP zurückspazieren.

Da wir Internet haben, schauen wir uns die Wettervorhersage für die nächsten Tage an…die sehen nicht gerade rosig aus…Regen ist angesagt. Einzig am Mittelmeer soll die Sonne scheinen – also warum nicht ans Mittelmeer ziehen :-)

Da wir wissen, dass unsere Freunde Ursula und Ernst dieser Tage in der Nähe von Béziers sein werden, beschließen wir spontan sie zu überraschen.

 

Dienstag, 17.Mai  (Tag 26)

Die Wetterumstellung kündet sich bereits an, Wolken ziehen auf. Da wir heute eine längere Strecke zu fahren haben, entscheiden wir uns für die Autobahn – auch wollen wir Toulouse grossräumig umfahren.

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…weite Rebgebiete

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In der Gegend von Béziers führt uns das GPS allerdings dann noch etwas ins “Abseits”. Auf einem schmalen, etwas verlassenen Nebensträsschen gelangen wir dann aber trotzdem noch zum CP “Les Sablons”, bei Portiragnes. Wir sind erstaunt, wie stark belegt dieser Platz ist.

…der Badestrand

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Die Überraschung gelingt uns :-)  …Ursula und Ernst staunen nicht schlecht, als sie uns – wie zufällig – begegnen!

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Beim gemeinsamen Apéro haben wir uns natürlich viel zu erzählen.

 

 

 

 

Mittwoch, 18.Mai  (Tag 27)

Ein wolkenloser Morgen, wir frühstücken bereits an der Sonne.

Nach einem gemeinsamen Apéro

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…unternehmen wir einen Spaziergang dem “Canal du Midi” entlang.

Mehr als 3.000 Kilometer Seeweg führen um die Iberische Halbinsel. Auf direktem Weg sind es nur knapp 500 Kilometer zwischen der Gironde-Mündung am Atlantik und dem Mittelmeer. So wundert es kaum, dass die Menschen hier schon in der Antike über einen Kanal nachdachten. Bis Toulouse konnte man sich auf der Garonne einschiffen. Aber wie weiter? Es sollte bis ins 17. Jahrhundert dauern, ehe die Idee eines Kanals, der Mittelmeer und Atlantik verbindet, Wirklichkeit wurde.

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…am Wegrand entdeckt

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Zum Abendessen gehen wir gemeinsam in die Pizzeria des Campingplatzes.

 

…der etwas spezielle Eisbecher- beachte den Fuss des Glases

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Danach verabschieden wir uns von unseren Freunden, denn morgen ziehen wir weiter.

Ursula und Ernst, es war schön, euch zu treffen – danke für die Zeit, die ihr uns geschenkt habt!

 

Donnerstag, 19.Mai  (Tag 28)

Wir hatten geplant auf den CP “Le Boucanet” bei Le Grau-du-Roi zu fahren, aber als man uns den “hinterletzten” Platz anbietet, direkt neben einer Entsorgungsstelle für kaputte Liegestühle und andere Gartenmöbel – vermutlich weil wir nur für eine Nacht buchen – verzichten wir auf diesen Platz, zumal er 4,5 km vom Städtchen entfernt liegt.

In der Stadt finden wir einen Camperparkplatz, von wo aus wir durch die Stadt und zum Leuchtturm bummeln.

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36. 2016-5-19  mit Ursula bis Le Grau 215Danach fahren wir auf den CP “L’Espiguette” wo wir bereits vor 3 Wochen schon mal übernachtet haben. Ein riesiger Platz, aber vor allem von Mietunterkünften geprägt – die Campinggäste werden da eher etwas vernachlässigt – der Platz ist nicht wirklich gepflegt und die Sanitäranlagen lassen an Komfort auch zu wünschen übrig. Wir sind auch fast die einzigen Gäste.

 

…die Poolanlage und der Bootshafen des CP

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Da es heisst, der Campingplatz habe direkten Zugang zum Meer, machen wir uns am Nachmittag auf zur Beach…aber dass man annähernd 1 km durch den Sand wandern muss um ans Wasser zu gelangen, damit haben wir nicht gerechnet.

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Es bläst ein stürmischer Wind – zur Freude der Kite-Surfer.

Dann noch ein bisschen Reiseplanung – wir beschliessen morgen die Camargue noch etwas zu erkunden und dann weiter an die Côte d’Azur zu fahren.

 

Freitag, 20.Mai  (Tag 29)

…unser Hochzeitstag

Wir fahren quer durch den Parc Naturel Régional de Camargue, bis zum Port-St.Louis-du-Rhône, wo die Rhone ins Meer mündet. Die ganze Camargue ist total flach, Natur pur, aber in einer grossen Vielfalt (Reisfelder, Salinen, Lagunen, Pinienwälder, Kuhweiden, aber auch noch viel ungenutztes Land).

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…irgendwie schon ein bisschen kitschig (?)

- aber sie sind echt!

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Wir erwarteten hier die Rhone auf einer Brücke überqueren zu können, nicht schlecht haben wir gestaunt, als eine Fähre bereit steht. Für 5 Euro werden wir ans andere Ufer gebracht.

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Wir umfahren nun Marseille auf der Autobahn

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…und gelangen über Hyères zu unserem Ziel: Bormes-les-Mimosas. Wir fahren auf den CP “Camp du Domaine”, den wir von einem früheren Aufenthalt her kennen.

Ein super Platz… und dieses Wetter!… 28°!

…grosse Stellplätze – die meisten mit Meersicht.

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…die Aussicht von unserem Platz aus

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…der Strand des CP

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Samstag, 21.Mai  (Tag 30)

Ein weiterer Sommertag ist uns beschert. Wir geniessen das Frühstück an der Sonne – mit Blick aufs Meer.

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Heute soll es gute 30° warm werden…so nutzen wir den Vormittag für einen Spaziergang nach Bormes-les-Mimosas. Es findet zu meiner Freude gerade ein Markt statt.

 

 

37. 2016-5-21  Bormes 014 37. 2016-5-21  Bormes 020

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Nach einem kleinen Mittagessen im Städtchen, spazieren wir zurück zum Camper und geniessen einen Ruhenachmittag.

31. 2016-5-22  Vollmond 012

 

Am Abend halten wir uns noch lange am Strand auf, denn der Vollmond steht einmalig klar am Himmel.

 

 

 

41.  2016-5-22 Vollmond Ruedi 014 31. 2016-5-22  Vollmond 047 

 

Sonntag, 22.Mai (Tag 31)

Nach dieser sternenklaren Vollmondnacht erwartet uns ein weiterer Sommertag, zwar mit einigen Schleierwolken, die aber nicht gross stören.

Der Morgenspaziergang führt uns heute nochmals nach Bormes-les-Mimosas, wo diesmal ein Flohmarkt stattfindet.

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Zudem bummeln wir noch durch den Hafen von Bormes, hier treffen sich die 2CV-Freunde.

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Weiter führt uns der Spaziergang immer dem Strand entlang nach Le Lavandou.

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Zwischendurch geniessen wir einen feinen Caesar-Salat und ein Glas Wein in einem Strand-Beizli.

 

Montag, 23.Mai  (Tag 32)

Nach einem kurzen Regenguss in der Nacht begrüsst uns ein wolkenloser Morgen.

…dies der Sonnenaufgang um 6:15 Uhr von meinem Bett aus.

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So sehr es uns hier gefällt, verlassen wir Bormes-les-Mimosas und fahren auf Nebenstrassen nach Mandelieu bei Cannes, dabei geht es bergauf und bergab, denn wir überqueren drei sogenannte “Pässe”: Col de Gratteloup 192 m, Col de l’Auriasque 248 m und Col de Testanier 311 m hoch :-)

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…zwischendurch sind wir am Meer – hier bei Fréjus

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…vom höchsten der Pässe, dem Col de Testanier aus, geniessen wir diese tolle Aussicht

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Um 11 Uhr erreichen wir den Campingplatz „Les Cigales“ in Mandelieu bei Cannes.

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Wir gönnen uns eine Siesta, bevor wir uns mit unseren Verwandten Rosmarie, Erwin, Vroni und Urs treffen. Sie verbringen den Sommer hier in ihren Ferienwohnungen.

Bei Rosmarie und Erwin gibt’s den Apéro – mit Aussicht auf den Hafen von Mandelieu.

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Danach gehen wir zum gemeinsamen Abendessen in ein kleines gemütliches Restaurant. Da wir uns nur selten sehen, haben wir uns alle viel zu erzählen.

Danke Rosmarie, Erwin, Vroni und Urs, es war schön euch zu treffen.

 

Dienstag, 24.Mai  (Tag 33)

Unser heutiges Ziel liegt bereits in Italien – es ist Cervo an der ligurischen Küste. Da man auf den Lokalstrassen, durch all die Städte (Cannes, Antibes, Nizza, usw.) nur schwer vorwärts kommt, entscheiden wir uns für die – wenn auch teure – Autobahn.

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Mit viel Verkehr, aber ohne Probleme kommen wir an Cannes, Antibes und Nizza vorbei, danach wird es ruhiger auf den Strassen.

Über unzählige Viadukte und durch ebenso viele Tunnels führt die Strecke meist der Küste entlang…eine abwechslungsreiche Fahrt.

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Oberhalb von Monaco legen wir einen Halt ein.

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Noch vor dem Mittag erreichen wir den uns wohlbekannten Campingplatz „“Del Mare“ in Cervo. Der Platz liegt direkt am Meer, mit einer wunderbaren Aussicht auf die Altstadt von Cervo.

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Den Nachmittag verbringen wir mit einem Aufstieg durchs Städtchen, hinauf zur Kirche….

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unten: eine weitere Kirche in Cervo

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Den Apéro gönnen wir uns auf einer Restaurantterrasse mit Blick aufs Meer.

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Mittwoch, 25.Mai  (Tag 34)

Für mich sind Sonnenaufgänge immer ein besonderes Erlebnis – speziell wenn ich mich, wie heute ganz alleine am Strand aufhalte (ausser einem einsamen Fischer). Die Sonne geht zwar noch nicht, wie im Sommer im Meer auf, aber trotzdem finde ich die Stimmung einmalig.

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Nach einem gemütlichen Frühstück unternehmen wir einen Spaziergang entlang der Promenade des direkt an Cervo angrenzenden Nachbardorfes San Bartolomeo.

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…bereit für den Touristenansturm…

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Im Laufe des Tages ziehen Wolken auf…so beschliessen wir, morgen in Richtung Schweiz zu fahren.

Nach einem geruhsamen Nachmittag gehen wir zum Abendessen in der Pizzeria.

 

Donnerstag, 26.Mai  (Tag 35)

Für die heutige etwas lange Strecke wählen wir die Autobahn – von Cervo bis zum Lago Maggiore…anfangs ist es die Autostrada dei Fiori, da sie der Blumenküste entlang führt (Savona-Genua), auch hier wieder über unzählige Viadukte und durch ebenso viele Tunnels. Je näher wir Genua kommen, umso dichter wird der LKW-Verkehr. So sind wir froh, können wir bei Voltri in Richtung Alessandria abzweigen…hier nimmt der Verkehr schlagartig ab.

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Wir durchqueren nun das Piemont mit seinen vielen Reisfeldern,

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…fahren durch die Poebene und überqueren den Po.

 

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Hier entscheiden wir uns für die Fahrt dem Lago Maggiore entlang.

 

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……………………………………………………….….hier rechts das neue Theater von Verbania

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Ab Verbania wird die Strasse eng und kurvenreich…anfangs mit kaum Verkehr.

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Laut GPS hätten wir um 12 Uhr in Tenero eintreffen sollen, aber man hat uns einige Baustellen und andere Hindernisse in den Weg gelegt, sodass wir genau eine Stunde länger brauchen :-(

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Wie immer, fahren wir auf den CP “Tamaro” in Tenero. Es ist schwül-warm (28°), so geniessen wir einen Ruhenachmittag.

Abendstimmung am Lago Maggiore

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Freitag, 27.Mai  (Tag 36)

Heute geht unsere Reise definitiv zu Ende. Wir machen uns auf den Heimweg – wie immer wählen wir dazu die San Bernardino Route.

Die Strasse gehört uns…und das an einem Freitagvormittag…

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50. 2016-5-27 Heimreise 031…und es ist nicht etwa so, dass sich die Autos alle hinter uns stauen :-)

Nach einem zweiten Frühstück in Thusis, fahren wir ohne Halt bis in den Thurgau,

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…wo wir noch vor dem Mittag unser Zuhause in Weinfelden erreichen.

Schlussendlich haben wir fünf wiederum interessante und abwechslungsreiche Wochen verbracht – ganz ohne Fernsehen, Radio und Zeitungen…es tat gut mal eine Zeit ohne all die meist negativen Schlagzeilen zu verbringen.

Waren es doch eher Aktivferien, haben wir uns trotzdem wunderbar erholt.

Danke Ruedi für die schöne gemeinsame Zeit und die immer so sichere Fahrt!

 

 

 

 

 

 

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