Loireschlösser, Bretagne, Périgord Mai-Juni 2015

Loireschlösser, Bretagne, Périgord

 vom 12.Mai bis 13.Juni 2015

Verfasser: Brigitte

Endlich ist es soweit – wir starten unsere Frankreichreise. Die genaue Route ist nicht geplant und wie lange die Reise dauern wird, haben wir auch nicht festgelegt…wir lassen es auf uns zukommen.

Dies zeigt nun schon die Route, welche wir schlussendlich gefahren sind

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Dienstag, 12.Mai

Hell steht der Mond am sternenklaren Himmel, als wir um 5 Uhr Weinfelden (Nordostschweiz) verlassen. Ohne viel Verkehr kommen wir an Winterthur und Zürich vorbei. Bei der Raststätte Kölliken ist es Zeit fürs Frühstück.

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Danach geht die Fahrt weiter in Richtung Neuenburger Jura, vorbei am Bielersee und seinen Rebhängen.

…gut ausgerüstet…da sollte nichts schiefgehen!!

 

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Bei Neuchâtel zweigen wir ab und fahren durch eine abwechslungsreiche Landschaft, zuerst über den Col de la Tourne (1’166 m), dann durchs Vallée de la Sagne und das Vallée de la Brévine, danach über die weiten Jurahöhen nach Les Brenets.

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Bereits um 9 Uhr erreichen wir den Campingplatz „Lac des Brenets“, der etwas oberhalb des Flusses „Doubs“, direkt an der französischen Grenze liegt.

…dies der Ausblick vom Camper aus über das Tal des Doubs

 

Am Nachmittag unternehmen wir einen Spaziergang ans Ufer des Doubs. Wie wir bei der Bootsanlegestelle ankommen, sehen wir, dass in wenigen Minuten ein Boot zum „Saut du Doubs“ fährt. So nutzen wir die Gelegenheit und geniessen an diesem heissen Tag (30°C im Schatten), die kühle Brise auf dem Boot. Der Doubs ist ein träger, kurvenreicher Fluss, der sich in Jahrtausenden einen Weg durch die Felsen geschaffen hat. Das Ufer auf der rechten Seite (in Flussrichtung) ist das Schweizer Ufer, das linke Ufer, gehört zu Frankreich.

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Die Bootsfahrt endet dort, wo sich der ruhige Fluss in einen Wildbach verwandelt.

Hier verbindet eine Brücke die beiden Ufer und somit Frankreich mit der Schweiz.

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Von hier aus sind es 400 m Fussweg zum „Saut du Doubs“, einem gigantischen Wasserfall…siehe Reisebericht Herbst 2014: http://mosers-on-tour.net/camperreisen-europa/5-tage-jura-juli-2014/

Da wir diese Attraktion aber schon im letzten Herbst besichtigt haben, lassen wir es diesmal und begnügen uns mit einem Spaziergang dem französischen Ufer entlang, geniessen ein Eis und kaufen ein paar Souvenirs.

Mit dem nächsten Boot fahren wir zurück nach Les Brenets.

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Für den Abend haben wir einen Tisch im Restaurant des Campingplatzes reserviert und werden dort mit einem feinen Filet Mignon verwöhnt.

 

 

 

Mittwoch, 13.Mai

Wir verlassen Les Brenets und überqueren die Grenze zu Frankreich. Nun geht die Fahrt über die Hochebene des Jura, mit seinen sanften Hügeln und den weitläufigen Weiden.

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Unser erstes Ziel für heute ist Besançon, eine Stadt die in einer Schleife des Doubs liegt und als „grünste Stadt Frankreichs“ ausgezeichnet wurde. Sie bietet eine außerordentlich hohe Lebensqualität und dank ihres reichen historischen und kulturellen Erbes und ihrer einzigartigen Architektur trägt Besançon seit 1986 die Auszeichnung Stadt der Kunst und Geschichte“. 

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Wir finden einen campertauglichen Parkplatz direkt unter der „Citadelle“. Die Zitadelle (eine Burganlage), ist ein bemerkenswertes Beispiel für die Militärarchitektur des 17.Jh., das die Stadt Besançon um mehr als 100 m überragt. Es ist ein UNESCO Weltkulturerbe.

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Über unzählige Treppenstufen (100 m Höhendifferenz) erklimmen wir den Burgfels, aber die Mühe lohnt sich, denn schon die Aussicht über die Stadt Besançon ist einmalig.

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Für die Besichtigung der Burganlage bezahlen wir 11 Euro pro Person, auch dies lohnt sich allemal, denn zur Anlage gehören unter anderem ein Museum, eine Multimediaschau, ein Zoologischer Garten, ein Aquarium, usw.

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Nach einem erfrischenden Drink nehmen wir den Abstieg unter die Füsse und spazieren danach noch durch die Gassen der Stadt und zum Ufer des Doubs.

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Nun geht die Fahrt weiter und zwar nach Dole, das ebenfalls am Doubs liegt, aber bereits zum Burgund gehört. Zwar haben wir bis jetzt noch keinen einzigen Weinstock gesichtet.

Die Landschaft ist zwar wunderschön, meist allerdings sehr flach. Wir folgen dem Doubs.

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Auch in Dole finden wir nahe dem Zentrum einen Parkplatz für den Camper. So spazieren wir durch die Fussgängerzone der Altstadt mit ihren eindrücklichen Bauten und auch hier gibt’s noch einen kurzen Abstecher zum Ufer des Doubs.

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Inzwischen sind wir echt müde und verschwitzt, denn das Thermometer steigt heute über die 30 Grad-Marke. So beschliessen wir von hier aus direkt zum vorgesehenen Campingplatz in Gigny-sur-Saône zu fahren, die geplante Besichtigung von Challon sur Saône lassen wir aus.

Der Campingplatz „Domaine du Château de l’Epervière“, ist ein 5-Sterne-Platz im Garten des Schlosses gelegen. Wir wählen einen Platz direkt am „Seerosenteich“.

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Der Platz bietet unter anderem ein Hallenbad, ein Freiluftbad, Restaurant, Take Away, Shop, Fahrradverleih…Wir fühlen uns wohl hier und beschliessen darum morgen hier einen Ruhetag einzulegen.

Nach dem Abendessen spazieren wir noch um den ganzen Campingplatz.

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Um 18:40 Uhr zeigt das Thermometer immer noch 32,2°C an.

 

Donnerstag, 14.Mai (Auffahrt)

Wir beschliessen heute ins nahe gelegene Dörfchen und danach zum Ufer der Saône zu spazieren

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Bei der Bootsanlegestelle befindet sich ein nettes Restaurant, wo wir uns einen Espresso gönnen und die Sonne und die Ruhe geniessen.

 

 

Gegen Mittag sind wir wieder zurück auf dem Campingplatz. Die Sonne hat sich inzwischen verzogen.

Am frühen Abend besuchen wir eine Weindegustation im Schloss und kaufen schon mal den Wein für Ruedis morgigen Geburtstag ein.

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Danach gibt’s ein gemütliches Raclette zum Znacht.

Wir packen noch alles zusammen, denn es sieht nach Regen aus.

 

Freitag, 15.Mai (Ruedis Geburtstag)

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Ruedis Geburtstagskuchen

 

Es ist ein etwas trüber aber warmer und trockener Morgen.

Irgendwie ist unser GPS auf „Natur“ eingestellt – es führt uns auf kleinsten Nebenstrassen quer durch Felder und Wälder nach Tournus an der Saône. Zum Glück kommt uns auf diesen schmalen Strassen nur hie und da mal ein Bauer auf seinem Traktor entgegen.

Dazu muss ich sagen, wir haben im Navi „Nebenstrassen“ gewählt, man sieht einfach mehr und kann jederzeit einen Halt einlegen…aber manchmal sind es dann wirklich nur noch Feldwege.

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In Tournus finden wir einen Parkplatz direkt am Flussufer.

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Von dort aus spazieren wir durchs Städtchen und besichtigen die Kirche Saint Philibert aus dem frühen 11.Jh.

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Auf der „Route des Vins Mâconais/Beaujolais“ geht die Fahrt nun über Chardonnay, Fleurville nach Mâcon an der Saône. Hier finden wir endlich die schon längst erwarteten Rebberge.

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Unser nächstes Ziel ist Bourbon Lancy, wir haben geplant, dort zu übernachten. Die Fahrt geht auch hier weiter über Nebenstrassen, vorbei an kleinen Dörfern mit alten Häusern, riesigen Feldern und grossen Weiden mit meist etwas blassen Kühen   :-)

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Der Campingplatz von Bourbon Lancy gefällt und allerdings nicht, so beschliessen wir bis Nevers weiter zu fahren.

Und es hat sich gelohnt…der Campingplatz “Nevers” liegt direkt an der Loire mit Blick auf die Stadt.

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Es bläst ein extrem starker Wind, trotzdem entscheiden wir uns für einen Spaziergang in die Stadt, denn wir wollen zur Feier des Tages (Ruedis Geburtstag) auswärts essen gehen.

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Wir finden ein nettes Lokal, wo wir die feine französische Küche geniessen können.

Danach hat Ruedi noch viele Glückwunsch-SMS zu beantworten. Vielen Dank noch allen, die an ihn gedacht haben!

 

Samstag, 16.Mai

Frühmorgens an der Loire

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Heute steht der Besuch des Schlosses „Chambord“ auf dem Programm, es gilt als das prächtigste aller Loireschlösser.

Wir fahren ein kurzes Stück auf der gebührenfreien Autobahn, entscheiden uns ab Bonny sur Loire dann doch wieder für die Nebenstrassen. Die Strassenränder sind gesäumt mit blühendem Gingster.

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Beim Schloss „Chambord“ parkieren wir auf dem Camperparkplatz….

…nein dies ist kein Campingplatz, dies ist der Parkplatz beim Schloss Chambord!!

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Schon beim überqueren der alten Brücke, die über den Wassergraben führt, fühlt man sich ins 16.Jh. zurückversetzt und kann sich vorstellen, wie damals König Franz der Erste in seiner Kutsche auf sein Prunkschloss zufuhr.

 

“Chambord” ist das größte Schloss der Loireregion. Es wurde in der ersten Hälfte des 16.Jh. unter König Franz I. als Prunk- und Jagdschloss errichtet und gilt als das prächtigste aller Loireschlösser.

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Wir besichtigen das Schloss und die dazugehörige Kapelle,

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…spazieren im Schlossgarten,

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…bummeln durch den Markt mit einheimischen Produkten und kaufen dort Kastanienhonig und ein feines Buttergebäck aus der Region.

Wir verlassen Chambord…auf der Weiterfahrt überqueren wir immer wieder die Loire.

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Nun ist es nur noch ein Katzensprung…

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…bis zum Campingplatz „Château de la Grenouillère“, nahe der Ortschaft Mer. Auch dieser Campingplatz liegt im Garten eines kleinen „Château’s“

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Da morgen Sonntag ist, bleiben wir für zwei Nächte hier.

 

Sonntag, 17.Mai

Eigentlich wollten wir heute einen „autofreien“ Tag einlegen, aber das Wetter ist zu schön um auf dem Campingplatz zu bleiben.

Da wir das Schloss „Sully sur Loire“ gestern links liegengelassen haben, beschliessen wir, es heute zu besuchen.

Und auch dieser Ausflug lohnt sich.

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Über eine steile Wendeltreppe gelangen wir ins Dachgeschoss des Schlosses.

Das mehr als 16 Meter hohe Dachgeschoss ist vornehmlich durch seinen außergewöhnlichen Dachstuhl bekannt. Das hohe Gebälk aus Kastanienholz besitzt die Form eines auf den Kopf gestellten Schiffskiels und ist ohne Verwendung chemischer Mittel heute noch frei von Holzwurm und sonstigen Holzschädlingen. Es gilt als großes Meisterwerk der mittelalterlichen Zimmermannskunst und ist darüber eines der wenigen Beispiele, die aus jener Zeit vollständig erhalten sind.

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Nach dem Mittag ziehen wir weiter ins nahe gelegene St.Benoît-sur-Loire, um uns die romanische Benediktinerabtei anzusehen, in der sich Reliquien des heiligen Benedikt von Nursia befinden sollen. Die Abtei wurde im Jahre 640 gegründet und erlangte große Berühmtheit. Vor allem im Mittelalter war die Klosterkirche von Saint-Benoît-sur-Loire ein Ziel für viele Pilger und Wallfahrer.

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Der kleine Dorfchor gibt uns zu Ehren gerade noch ein Ständchen :-)

 

 

Zurück geht die Fahrt dann allerdings über die Autobahn.

 

Am Abend wird grilliert und wir geniessen diesen schönen Abend.

 

Montag, 18.Mai

Heute führt uns die Reise über Blois, eine ebenfalls an der Loire gelegene Stadt…

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dann weiter dem Fluss entlang…

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…bis Chaumont-sur-Loire.

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Wir sind bereits um 9 Uhr vor Ort, das Schloss öffnet seine Tore aber erst um 10 Uhr. So versuchen wir wenigsten von oben einen Blick auf  die Schlossanlage zu erhaschen. Aber der Aufstieg über einen Waldweg hat sich keineswegs gelohnt, ausser Mauern und Bäumen ist nichts zu sehen. Was soll’s…wir haben heute ja noch weitere Schlösser auf dem Programm.

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So spazieren wir durchs Dorf zurück zum Camper.

 

 

Und weiter geht die Fahrt, wie könnte es anders sein  :-), auf kleinen Nebenstrassen. Aber die Landschaft ist abwechslungsreich, mal Wald, mal weites Land, dann wieder kleine Dörfer mit alten Häusern und meist grossen Kirchen.

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Beim Schloss „Chenonceaux“ parkieren wir auf dem Camperparkplatz, nahe beim Eingang.

Durch diese Allee gelangt man zur Schlossanlage.

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Im Nachhinein muss ich sagen, Schloss “Chenonceaux” ist meiner Meinung nach das sehenswerteste aller Loireschlösser.

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In jedem Zimmer stehen frische, wunderschöne Blumenarrangements

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…danach spazieren wir durch den Schlosspark,

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…ruhen uns beim Mittagessen auf der Restaurantterrasse aus…und besuchen danach noch den zum Schloss gehörenden Bauernhof mit der Kutschensammlung und dem Bauerngarten, wo unzählige Rosen blühen.

 

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Von hier aus sind es 50 km bis zu unserem nächsten Ziel dem Schloss „Azay le Rideau“.

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Leider wird das Schloss gerade restauriert und ist somit nur teilweise zu besichtigen….der Besuch hat sich jedenfalls nicht gelohnt.

…so sähe es aus

 

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So beschliessen wir bis Chinon und dort auf den Campingplatz „L’Île d’Auger“ zu fahren. Der Campingplatz liegt, wie schon in Nevers, direkt am Fluss mit Blick auf die Stadt – diesmal ist es der Fluss „Vienne“.

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Nach einer kurzen Siesta spazieren wir über die Brücke in die Stadt und fahren per Lift hinauf zur Burganlage. Da diese aber um 19 Uhr ihre Tore schliesst, geniessen wir nur noch die Aussicht über die Stadt von der Terrasse aus.

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Danach bummeln wir durch die Gassen der Altstadt,..

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…dabei finden wir ein gediegenes Restaurant, wo man um 18:30 Uhr schon etwas zu essen bekommt. Dies ist in Frankreich nicht selbstverständlich, die meisten Restaurants öffnen erst um 19:30 Uhr oder noch später.

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Dienstag 19.Mai

Ein wolkenloser Morgen.

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Wir fahren zuerst der Vienne entlang und entscheiden uns dann ausnahmsweise für die Autostrasse, denn wir haben heute eine längere Strecke geplant und zwar über Laval und Fougières bis Le Mont St.Michel.

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Ein Franzose hat uns den Campingplatz „Le Pommier“ in Beauvoir empfohlen, da von dort Shuttlebusse nach Le Mont St.Michel fahren. Inzwischen sind dicke Wolken aufgezogen und es beginnt zu regnen, zudem bläst ein extrem starker Wind.

Da wir bereits am Mittag den Campingplatz erreichen, gönnen wir uns einen Faulenzernachmittag im Camper – tut auch mal gut.

 

Mittwoch, 20 Mai (unser Hochzeitstag)

Während der Nacht hörten wir immermal wieder den Regen aufs Dach trommeln, umso erstaunter sind wir, als am Morgen die Sonne scheint.

Um 9:30 Uhr fährt uns der Shuttlebus des Campingplatzes bis zum riesigen Parkplatz in der Nähe von Le Mont St.Michel. Dort beträgt übrigens das Parkieren für ein Wohnmobil 20 Euro, also ist die Lösung mit dem Shuttlebus für 4.50 Euro/Person echt lohnenswert.

Vom Parkplatz aus wird man mit einem öffentlichen Gratis-Shuttlebus bis vor die Tore der Insel gefahren.

Die ohne Bauten 92 Meter hohe Insel ist bekannt für die Abtei Mont-Saint-Michel. Die befestigte Abtei dominiert die kleine Insel und ist ein Beispiel für französische normannische Architektur aus dem Jahre 1022.

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Über einen Damm gelangt man auf die Insel. Nun fängt das Steigen an…zuerst durch die Gassen des Städtchens…

 

 

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…und dann über viiiiiele Treppen hinauf zur Klosteranlage.

 

Ein gigantisches Bauwerk steht hier oben auf dem Fels.

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Auch innerhalb des Klosters führen unzählige Treppen auf und ab, man kann dabei leicht die Orientierung verlieren – ich jedenfalls  :-)

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Man geniesst hier oben eine einmalige Aussicht und man sieht bereits wie sich das Wasser infolge Ebbe zurückzieht.

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Frankreich bis Paimpol 148Zum Mittagessen lassen wir uns auf einer Restaurantterrasse an der Sonne nieder. Ich bestelle eine typisch bretonische Spezialität (obwohl Le Mont St.Michel noch in der Normandie liegt) – nämlich „Galette“, ein dünnes Omelett aus Buchweizenmehl, das nach Wunsch belegt und überbacken wird – ich wähle Tomaten, Schinken, Ei und Käse. Es schmeckt wunderbar.

 

Zur Verdauung unternehmen wir nochmals einen Bummel durch die engen Gassen.

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Inzwischen hat es ganz schön viel Volk, im Gegensatz zum Morgen.

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Es herrscht nun Ebbe und Le Mont St.Michel steht im Trockenen.

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Ein besonderes Vergnügen muss es sein mit diesen Fahrzeugen im Schlick herumzukurven (?)

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Um 14:30 Uhr nehmen wir den Shuttlebus zurück zum Campingplatz.

Den Nachmittag verbringen vor unserem Camper mit Claudia und Otto, einem Schweizer Ehepaar, das auch hier auf dem Campingplatz „wohnt“. Bei einem Glas Wein plaudern wir über Erlebnisse, die wir auf all unseren Reisen gemacht haben. Es wird ein kurzweiliger Nachmittag.

 

Donnerstag, 21.Mai

Der Himmel ist bedeckt – unser erstes Ziel heute ist St.Malo, die bedeutendste Hafenstadt der bretonischen Nordküste. St.Malo ist aufgrund ihres historischen Stadtkerns sowie ihrer Festungsanlagen einer der meistbesuchten Touristenorte Frankreichs.

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Kurz nach Le Mont St.Michel verlassen wir die Normandie und sind nun in der Bretagne.

In St.Malo versuchen wir einen Camperparkplatz zu finden, aber es herrscht so ein Verkehrschaos, dass wir dieses Unterfangen rasch aufgeben

 

 

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…und beschliessen nach dem nahegelegenen Dinard zu fahren. Hier gäbe es einen grossen Parkplatz beim Eingang zum Städtchen, aber der Platz ist besetzt von einem Markt mit „Chilbi“, also ein richtiges Volksfest.

So lassen wir auch Dinard links liegen – und geniessen umso mehr die gemütliche Fahrt durch die abwechslungsreiche Gegend.

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Wir fahren auf den Campingplatz „Cap de Bréhat“ bei Plouézec, ein schöner Platz, der direkt am Meer liegt.

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das Restaurant…                                                  und ein Baumhaus, das man mieten kann

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Inzwischen scheint die Sonne, so unternehmen wir einen Spaziergang auf dem Bretagne-Küstenwanderweg, der beim Campingplatz vorbeiführt.

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Da Ebbe herrscht, sieht man die Muschelzüchter die mit ihren Traktoren unterwegs sind.

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Freitag, 22.Mai

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Dass ich eine “Heilige” bin wusste ich ja, aber dass ein Dorf nach mir benannt wurde ist mir neu :-)

 

Interessant finde ich auch die Wegweiser, die hier überall in Französisch und Bretonisch angeschrieben sind.

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Bretonisch                            -           Deutsch

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Im Reiseführer wird Tréguier als eine der charaktervollsten Städte der Bretagne beschrieben, also nichts wie hin. Und ich muss sagen, es ist eine Stadt mit Charme.

Wir finden einen Parkplatz unten am Fluss und spazieren von dort hinauf zur Kathedrale. Schon der Besuch dieses riesigen Bauwerkes aus dem 14./15.Jh. lohnt sich, aber auch ein Bummel durch die Gassen mit den uralten Riegelhäusern und hübschen Shops.

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In einer Bäckerei kaufen wir feines knuspriges Körnerbrot. Auch wenn die Baguettes zu Frankreich gehören, finde ich sie doch mit der Zeit etwas langweilig – da bringt so ein dunkles, schmackhaftes Brot doch etwas Abwechslung auf den Frühstückstisch.

Nun fahren wir weiter bis Perros-Guirec und kurz danach auf den Campingplatz „Tourony“ in Trégastel.

Da das Pfingstwochenende vor uns steht, beschliessen wir bis Montag zu bleiben.

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Der Campingplatz liegt direkt beim Hafen von Trégastel, einem Hafen in dem bis zu 400 Boote Platz finden.

 

 

 

Noch am Nachmittag unternehmen wir eine 3-stündige Wanderung entlang der Küstenlandschaft der „Granits Roses“.

Bei einer der zwei Gezeitenmühlen aus dem 18.Jh. starten wir unsere Wanderung. Die Kraft der Gezeiten wurde schon damals genutzt, heute sind es Gezeiten-Kraftwerke, früher waren es Mühlen. In der einen der Mühlen wurde Getreide gemahlen, in der anderen Eis für die Fischkühlung gehackt.

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Leider ist der Himmel bedeckt und die Farbe der riesigen Granitblöcke kommt nicht wirklich zur Geltung. Aber schon die bizarren Formen, die durch Jahrtausende Wind und Wasser trotzten, muss man gesehen haben.

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Wir wandern auf dem „Sentier des Douaniers“ immer der Küste entlang, zuerst mal bis St.Guirec, wo wir in einem netten Restaurant essen und zwar ein wunderbares 3-Gang-Menu für 11 Euro pro Person! – zum Dessert wählte ich übrigens einen bretonischen Kuchen mit Zwetschgenfüllung – schmeckt ähnlich wie der berühmte „Schlorziflade“ aus dem Toggenburg  :-).

Weiter geht es nun bis zum Men Ruz Leuchtturm und dem Küstenhaus.

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Zurück wählen wir den Weg durch ein Wohnquartier mit seinen meist wunderschönen, blühenden Gärten.

 

Samstag, 23.Mai

Auch heute Morgen ist der Himmel bedeckt.

Wir entscheiden uns für eine Wanderung durchs „Vallée Traouïero“, ein wildromantisches Tal.

Ich bin völlig fasziniert von dieser „Wildheit“, unglaublich was für eine Flora hier anzutreffen ist, so was von vielseitig, dazwischen liegen immer wieder riesige, oft moosbewachsene Granitblöcke.

Der Weg führt mal rauf, mal runter (meistens jedoch aufwärts), dann wieder über das kleine Flüsschen welches sich hindurchschlängelt, dann wieder ganz eng zwischen Felsbrocken hindurch. Nach jeder Wegbiegung ist man gespannt, was dahinter wohl kommt.

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…eine natürliche Treppe                                   …und hier wird der Weg ganz schön eng

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Am Ende des Tales führt uns der Weg vorbei am „Calvaire“ und hinauf zum Menhir “Trémarch”, der aus der Zeit von 2’500 v.Ch. stammen soll.

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Jetzt haben wir den höchsten Punkt des Hügels erreicht, von nun an geht’s bergab.

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…auch hier wird alles auf Französisch und Bretonisch angeschrieben

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Im Ortsteil „Bourg“ besichtigen wir die alte Kirche und schauen bei einem Petanque-Tournier zu.

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Direkt neben der Kirche steht ein einladendes Restaurant, an welchem wir nicht vorbeigehen können :-)

also gönnen wir uns ein Mittagessen, schliesslich sind wir bereits seit 2 Stunden unterwegs.

Ich entscheide mich für das regionale Menu – eine Bretonische Fischsuppe, ein Kabeljau-Filet, mit Kartoffelpüree und Ratatouille und eine Apfeltarte mit Vanilleeis. Es schmeckt wunderbar und das zum Preis von 16 Euro!

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Gestärkt spazieren wir zurück zum Campingplatz, wobei ich bei der „Bisquiterie“ noch einen grösseren Einkauf tätige – es ist dies ein riesiger Shop, nicht nur mit den berühmten bretonischen Bisquits, sondern auch mit Töpfereien, und sonstigen Souvenirs, aber auch viele verschiedene Spezialitäten aus der Region.

 

Inzwischen scheint die Sonne vom wolkenlosen Himmel.

Nach einer kurzen Siesta nutzen wir das gute Licht um noch ein paar Fotos von den „Granits Roses“ zu schiessen.

…der Blick zur Gezeitenmühle vom Campingplatz aus

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Im Gegensatz zu gestern, ist heute recht viel Volk unterwegs.

Trotzdem wandern wir nochmals den ganzen „Sentier des Douaniers“ ab, das heisst nochmals 2½ Stunden zu Fuss unterwegs, denn diesmal besuchen wir auf dem Rückweg noch den „Parc des Sculptures“.

am Hafen von Trégastel

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Im Skulpturen-Park

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Schlussendlich sind wir heute ganze 5 Stunden gewandert – und entsprechend müde.

 

Sonntag, 24.Mai (Pfingstsonntag)

Auch heute ist der Himmel bedeckt, die Sonne drückt zwar immer wieder mal durch.

Wir haben eigentlich vor, die Île Renote zu erkunden, aber um diese Halbinsel zu erreichen müssten wir durch die ganze Stadt wandern. So brechen wir unser Unterfangen auf halbem Wege ab. Wir haben irgendwie das Gefühl, wir hätten nun genug Granitblöcke gesehen – so eindrucksvoll sie auch sind.

Unterwegs kommen wir zufällig an einem riesigen Einkaufszentrum vorbei, welches sogar am Pfingstsonntag geöffnet hat. So kaufen wir ein paar Kleinigkeiten ein und spazieren dann zurück zum Camper.

Den Nachmittag verbringen wir mit der weiteren Reiseplanung.

 

Montag  25.Mai

Ein sonniger Morgen – trotzdem verlassen wir Trégastel und fahren in Richtung Morlaix.

Frankreich bis St.Pol 047Da heute (Pfingstmontag) in Morlaix ein grösserer Anlass stattfindet, sind alle Zufahrtsstrassen ins Zentrum gesperrt.

Wir parkieren weit oberhalb der Stadt, spazieren hinunter bis zum Fusse des 58 m hohen Eisenbahnviaduktes, dem Wahrzeichen von Morlaix, denn wir möchten den Viadukt auf der Fussgänger-Etage überqueren. Dazu müssen wir allerdings wieder viele Treppenstufen hinaufsteigen und – oben angekommen, heisst es, die Fussgängerpassage werde erst in einer Stunde, also um 10 Uhr geöffnet. Das heisst, wir steigen all die Stufen wieder hinunter und mischen uns unter die fröhlich feiernde Menschenmenge.

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Für einen guten Zweck wird geradelt – und es ist keiner zu klein ein Teilnehmer zu sein.

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Wir spazieren bis zum Jachthafen, der an einem tief in die Stadt reichenden Meeresarm liegt.

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Nach einer Stunde steigen wir nochmals hinauf auf die Brücke – nun ist sie geöffnet und wir überqueren sie durch die hübschen Bogengänge, die durch jeden Pfeiler führen.

 

 

…der Blick von oben

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Nun geht’s noch steil hinauf bis zum Camper, den wir mit ganz schön müden Beinen erreichen.

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Die Fahrt führt uns nun nach Saint-Pol-de-Léon auf den Campingplatz „Ar Kleguer“. Wir wählen einen Platz mit Meersicht.

 

 

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Unterwegs fahren wir an riesigen Artischockenfeldern vorbei – nicht verwunderlich, kann doch Saint-Pol einen landesweiten Anteil von 70% bei französischen Artischocken verbuchen.

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Nach dem Einrichten unternehme ich einen Spaziergang auf den Hügel des Campingplatzes, von wo aus ich den Hafen von Roscoff sehen kann.

 

 

Am Nachmittag spazieren wir zur nahe gelegenen Insel St.Anne, die über einen Damm zu erreichen ist.

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Es ist ein Naherholungsgebiet – eine parkähnliche Anlage mit Picknicktischen, einem Kinderspielplatz, einem Aussichtspunkt…

 

 

…und vielen Pflanzen.

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Lustig ist, wie überall auf dieser Insel Wildkaninchen herumhoppeln.

 

Hier erleben wir die Gezeiten ganz extrem…diese zwei Bassins sind bei Flut unter Wasser und bei Ebbe kommen sie frisch gefüllt zum Vorschein. So kann auch bei Ebbe gebadet werden.

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Auf dem Rückweg zum Campingplatz, setzen wir uns in eine Crèperie, geniessen eine feine Crèpe und ein Glas Cidre.

 

Dienstag, 26.Mai

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Was für ein Morgen!

Unser heutiges Ziel sind die „Calvaires“, von Guimiliau, St.Thegonnec und Commana unweit von Morlaix.

 

In dem kleinen Ort Guimiliau findet man einen der berühmtesten Umfriedeten Pfarrbezirke der Bretagne. Der Pfarrbezirk von Guimiliau wird von keinem anderen an Figurenreichtum übertroffen und bietet auch als Ganzes einen prächtigen Anblick aufgrund seiner wirkungsvollen Anlage oberhalb des Dorfplatzes. Der Calvaire von Guimiliau entstand zwischen 1581 und 1588 und gilt mit seinen 200 Figuren als zweitgrößter der Bretagne. Die Eingangshalle der Kirche ist reich mit Figuren, die Szenen aus deAlten und Neuen Testament darstellen, geschmückt.

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Danach überqueren wir die Monts d’Arrée. Auch wenn sie nicht mal ganze 400 Meter hoch sind, sich aber jäh aus der weiten Ebene emporheben, haben sie einen alpinen Charakter.

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Der Roc Trévezel mit 384 m ist der höchste Gipfel der Bretagne.

 

 

Nun fahren wir direkt bis zu unserem heutigen Ziel, dem Campingplatz „De la Mer d’Iroise“ in Plomodiern. Wir sind die einzigen Gäste auf diesem gefälligen Campingplatz!

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Nach einem kurzen Spaziergang der Bucht entlang,

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geniessen wir einen Ruhenachmittag. Ruedi baut erstmals auf dieser Reise seine Funkanlage auf.

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Das Wetter ist wunderschön, aber es ist mit 20°C und dem Meerwind immer noch recht frisch.

Eigentlich wäre wiedermal ein Abendessen in einem Restaurant angesagt, aber hier in Plomodiern sind die Restaurants leider erst ab dem 1. Juni geöffnet, erst dann beginnt hier die Saison.

 

Mittwoch, 27.Mai

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Nebel liegt über dem Lande, wie wir ihn bei uns nur im Herbst kennen.

 

Wir fahren bis Locronan, wo wir beim Dorfeingang einen Parkplatz finden.

Das schmucke, alte, zudem autofreie Städtchen mit seinen Granithäusern aus dem 16.-18.Jh. ist wirklich sehenswert.

Obwohl sich der blaue Himmel bereits zeigt, liegt immer noch ein leichter Nebel über dem Dorf.

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In einer Bäckerei kaufen wir einmal mehr feines, knuspriges Brot ein.

Weiter geht nun die Fahrt nach Concarneau, der Hafenstadt mit der berühmten „Ville Close“ (eine befestigte, auf engem Raum zusammengedrängte kleine Stadt auf einer Insel innerhalb des Hafenbeckens). Wir parkieren auf einem Camperparkplatz beim Bahnhof, wo man für 4 Euro auch übernachten könnte.

Nach etwa 500 m befinden wir uns bereits im Zentrum der Stadt.

Über eine Brücke, vorbei am Uhrturm, gelangen wir nun in die „Ville Close“ und in die enge „Rue Vauban“, in der sich Souvenirläden und Restaurants aneinanderreihen.

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Nach einem Bummel durch die Gassen und einem Aufstieg auf die Festungsmauer,

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…verlassen wir die Ville Close wieder und spazieren noch durch den „gedeckten Markt“.

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Von Concarneau aus fahren wir nach Arradon in die Nähe von Vannes auf den Campingplatz „De Penboch“, ein netter 4 Sterne-Platz.

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Es ist inzwischen wolkenlos und 25° warm, so unternehmen wir noch einen Spaziergang entlang des zum Campingplatz gehörenden Uferweges. Mir gefallen die direkt am Wasser stehenden alten Bäume.

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Donnerstag, 28.Mai

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In nur wenigen Minuten erreichen wir die Stadt Vannes, wo wir am Hafen einen campertauglichen Parkplatz finden. Durchs Stadttor gelangen wir in die historische Altstadt mit ihren ganz speziellen Fachwerkhäusern…und zwar werden die Häuser meist nach oben hin etwas breiter, wohl um Platz zu gewinnen (?).

 

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Wir verlassen Vannes und sind nun…

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…wieder unterwegs…

 

 

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Nach einem kurzen Abstecher zu den Salinen und dem Besuch in einem riesigen Salz- und Souvenir-Shop,

 

 

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…fahren wir nach Kerhinet, einem Museumsdorf am Rande des grossen Moorgebietes „La Grande Brière“. Hier kann man originalgetreu nachgebaute Häuser aus dem 18.Jh. sehen, alle mit Schilfdächern bedeckt. Wunderschön diese Häuser, besonders mit all den sich an den Mauern rankenden, blühenden Rosenbüschen.

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Da wir von Ursula und Ernst gehört haben, dass man von der Île de Fedrun aus Staken-Bootsfahrten durch die Kanäle im Moor unternehmen kann, fahren wir mal hin um uns zu erkundigen, ob wir für morgen eine Fahrt buchen könnten.

Dort angekommen, heisst es, in 10 Minuten würde gerade ein Boot starten. So beschliessen wir die Gelegenheit zu nutzen – obwohl die Sonne inzwischen leider ganz verschwunden ist.

Wir sind gerade mal vier Personen auf dem Boot.

Es ist ein wunderschönes Erlebnis, so lautlos auf dem Wasser durch die Natur zu gleiten. Es herrscht eine erholsame Stille, man hört nur das Singen der Vögel, das leise Rascheln des Schilfes, hie und da das Schnattern einer Gänseschar und vor allem den Ruf des Kuckucks…den wir übrigens täglich hören. Ich habe im ganzen Leben noch nicht so viele Kuckucks gehört, wie in den zwei Wochen in denen wir nun unterwegs sind.

Mit viel Humor erzählt der Führer zwischendurch die Geschichte dieses Moorgebietes.

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La Brière ist eine der größten Sumpf- und Lagunenlandschaften Frankreichs,  der zugehörige Regionale Naturpark Brière, umfasst insgesamt 49’000 ha. Es ist ein Labyrinth aus Wasser und Inseln und nach der Camargue der zweitgrößte Naturpark des Landes.

Von hier aus ist es nur noch ein Katzensprung bis zum Campingplatz „Le Deffay“ bei Pontchâteau. Es ist ein gefälliger Platz, zu dem ein kleiner See gehört.

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Im netten Restaurant des Campingplatzes geniessen wir ein feines Abendessen und ein gutes Glas Wein.

 

 

Da das Wochenende vor der Tür steht, wollen wir noch vorher auf die Île d’Oléron fahren, wir stellen uns vor, dass wir dort nicht allein sein werden – ist es doch sicher ein Wochenend-Ausflugziel für die Franzosen.

So beschliessen wir morgen weiterzuziehen.

 

Freitag, 29.Mai

Es steht uns eine lange Fahrt bevor. So entscheiden wir uns hie und da auch mal für ein Stück Autobahn.

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Bei St.Nazaire überqueren wir die Loire, welche hier in den Atlantik fliesst.

 

 

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…und bei Marennes fahren wir über eine 2 km lange Brücke, welche das Festland mit der Insel d’Oléron verbindet.

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Um 14 Uhr erreichen wir unser Ziel, das Städtchen Le Château d’Oléron.

Wir wählen den Campingplatz „Les Remparts“, da er direkt ausserhalb der Stadtmauer liegt und man zu Fuss in 3 Minuten das Zentrum des Städtchens erreicht.

Es ist zwar nur ein 1-Stern-Platz, aber die Stellplätze sind gross, es hat Strom und wenn auch eine einfache, aber saubere Sanitäranlage…zudem ist es trotz Stadtnähe sehr ruhig.

Nach der langen Fahrt brauchen wir noch etwas Bewegung, so wandern wir den Stadtrundgang ab, der mit Tafeln gekennzeichnet ist und ca.1½ Stunden dauert. Er führt uns durch die Gassen der Stadt,

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…zur Zitadelle

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…und zum Hafen.

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Am Hafen stehen 18 bunte, ehemalige Austernzucht-Häuschen. Da laut EU-Vorschrift, die Austernzucht in Steinhäuser verlegt werden musste, haben sich Künstler in den Holzhäuschen eingenistet.

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Samstag, 30.Mai

Frankreich Markt Oleron 047Der Hauptgrund dass wir auf die Insel d’Oléron gefahren sind ist, dass wir den Leuchtturm „Chassiron“ besuchen möchten, der an der Nordspitze der Insel liegt.

Die ganze Insel ist übrigens ca. 35 km lang und die grösste Breite beträgt ca. 15 km und sie ist total flach…angebaut wird Gemüse, Korn und Reben.

 

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Frankreich Markt Oleron 046Es gibt einen eigenen Wein auf der Insel.

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In der Mitte führt eine eher schmale Strasse durch die ganze Insel, besonders in den Dörfern unterwegs wird es manchmal ganz schön eng, wenn zwei Camper sich kreuzen.

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Wenige Schritte vom Leuchtturm entfernt, steht ein grosser kostenloser Parkplatz, auch für Camper, zur Verfügung.

Der Turm „Le Phare de Chassiron“ (erbaut 1836), öffnet seine Tore um 10 Uhr und wir sind die ersten Besucher!

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Dies ein Bild aus dem Internet

 

 

Locker steigen wir die 224 Treppenstufen (46 m) hinauf und geniessen oben eine herrliche Rundsicht, hinüber aufs Festland, auf die Nordspitze der Île d’Oléron und hinaus aufs Meer.

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Danach besuchen wir noch den „Parcours Spectacle“, wo wir Interessantes über den Fischfang erfahren, vor allem wie das früher gehandhabt wurde – entweder zu Fuss und von Hand oder mit den „Écluses“, dies sind Mauern mit engmaschigen Gittern dazwischen, die von der Flut gefüllt wurden und wenn dann das Wasser bei Ebbe durch die Gitter zurück floss, blieben die Fische innerhalb der Mauern gefangen und konnten eingesammelt werden. Ähnlich funktionierte es auch mit grossen Netzen anstelle der Mauern.

ein kleines “Écluse”-Modell im Museum                             und ein grosses im Freien

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Deutsche Sprache – schwere Sprache  :-)

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Nun schlendern wir noch durch den hübschen Garten am Fusse des Turmes, der mit seiner achtzackigen Form eine Windrose darstellt,

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…unternehmen einen kurzen Spaziergang der Küste entlang

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und essen auf einer Restaurantterrasse eine Crèpe, bevor wir zurück zum Campingplatz fahren.

Den Nachmittag verbringen wir beim Camper. Es ist sonnig und sommerlich warm (28°C).

 

 

Sonntag, 31.Mai (in Frankreich wird heute Muttertag gefeiert)

Jeden Sonntag findet auf dem Hauptplatz von Le Château d’Oléron der grösste Markt der Insel statt…da müssen wir natürlich hin.

Wir flanieren durch den Markt, wo so ziemlich alles angeboten wird, wie Früchte, Gemüse, Blumen, Fische, Meeresfrüchte, aber auch Textilien, Lederwaren, Kunsthandwerk und vieles mehr.

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Ich darf noch ein zweites Mal in diesem Jahr Muttertag feiern   :-)

…jede Frau, die etwas kauft, bekommt eine Rose geschenkt.

Bei einem Cappuccino schauen wir dem bunten Treiben zu

…und spazieren danach nochmals zur Zitadelle und durch den Hafen. Es herrscht gerade Ebbe.

Im Gewölbe der Zitadelle findet eine Kunstausstellung statt

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Auch heute verbringen wir nochmals einen Ruhenachmittag auf dem Campingplatz.

Es weht ein starker auffrischender Wind, so packen wir schon mal alles zusammen und schieben fürs Abendessen eine Lasagne in den Ofen.

 

Montag, 1.Juni

Nach einer Regennacht verlassen wir die Insel d’Oléron und fahren über den Viadukt zurück aufs Festland und dort in Richtung Saint Emilion. Der Himmel ist bedeckt, aber es ist recht warm.

Wir fahren auf kleinen Nebenstrassen durch die abwechslungsreiche Landschaft…auf der „Route du Patrimoine“.

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Ausser dass wir eine starke Rauchentwicklung im „Cockpit“ haben und Funken aus den Lüftungsschlitzen blitzen, verläuft die Fahrt problemlos. Aber Ruedi nimmt das gelassen und findet auch gleich das Problem, es ist der Ventilator der Lüftung/Heizung, Ruedi löst das Problem auch souverän indem er die Lüftung kurzerhand ausser Betrieb setzt. Man kann ja die Fenster öffnen, der Fahrtwind kühlt ebenso gut  :-)

Wir fahren auf den Yelloh-Campingplatz „Village St.Emilion“, etwas ausserhalb des Städtchens. Wir wissen von früheren Aufenthalten, dass die „Yelloh“- Campingplätze immer gut sind.

Vom Campingplatz aus wird ein Bustransfer nach St.Emilion angeboten, so nutzen wir die Gelegenheit und fahren mit dem 14-Uhr-Bus ins Städtchen, welches mitten in den Weinbergen liegt.

Wir schlendern durch die steilen Gassen rauf und runter

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Das sind noch Preise!Frankreich R bis Arcachon 052

Wir steigen auf den „Tour daou Roy“ (Altfranzösisch für Tour du Roi)

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…setzen uns auf eine Restaurantterrasse und essen ein Eis.

Da wir die Rückfahrt zum Camping erst für 18 Uhr „gebucht“ haben, wird uns die Zeit etwas lang. Im Städtchen ist nämlich jedes zweite Geschäft eine Weinhandlung und ich vermisse Läden mit zum Beispiel einheimischen Produkten (ausser Wein), wie wir es von den Weinstädtchen der Toskana kennen.

So entscheiden wir uns zum Zeitvertreib noch für eine Fahrt mit dem Touristen-Bähnchen, das rund um St.Emilion fährt, durch verschiedene Rebgüter, vorbei an den diversen „Château’s“. Irgendwie bekommt hier jedes Haus das in einem Rebgut liegt die Bezeichnung „Château“, auch wenn es ein noch so einfaches Gebäude ist…aber so ihre Geschichte haben sie alle.

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Zum Abendessen gehen wir ins Restaurant des Campingplatzes.

 

Dienstag, 2.Juni

Unser heutiges Ziel sind die Dünen von Pilat (manchmal auch „Pyla“ geschrieben). Anfangs führt uns die Fahrt noch durch Rebgebiete, dann überqueren wir die Dordogne und später die Garonne, danach wird die Landschaft total flach.

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Schon vor dem Mittag fahren wir auf den Yelloh-Campingplatz „Village Panorama du Pyla“. Wir wählen diesen Platz, da er an der Südspitze der Düne liegt und somit einen direkten Zugang zur Düne und zum Strand hat. Der Platz ist gut belegt.

 

Nach einem leichten Mittagessen machen wir uns auf um die Düne zu erklimmen, was ein ganz schön anstrengendes Unterfangen ist, denn der Aufstieg führt recht steil hinauf und das durch den pulverfeinen Sand. Die Düne ist übrigens 117 m hoch und 3 km lang.

Unterwegs kommen wir an unzähligen Gleitschirmfliegern vorbei…welche hier zum Teil ihre ersten Flugversuche machen.

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Oben angekommen, geniessen wir eine einmalige Aussicht – rechts über bewaldetes Gebiet und weitere Campingplätze und links über das Meer.

ccccccccccccccccccccccc links unten das Meer, rechts der Pinienwald

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hier der Blick über weitere Campingplätze, welche aber nur über die Düne Zugang zum Meer haben

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im Wald im Hintergrund liegt unser Campingplatz

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Zurück beim Camper halten wir Siesta, unternehmen danach noch einen Bummel durch den weitläufigen Campingplatz und trinken auf der Restaurantterrasse einen feinen Weisswein zum Apéro. Inzwischen ist es wolkenlos.

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Nach dem Abendessen setzen wir uns auf eine Bank oberhalb des Strandes und erfreuen uns an einem wunderschönen Sonnenuntergang. Die Gleitschirmflieger nutzen den Abendwind um noch ein paar Runden zu fliegen – was für ein Spektakel!

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Mittwoch, 3.Juni

Es liegt Nebel über dem Land. Wir entscheiden uns für einen Ausflug in die nahegelegene Stadt Arcachon. Der Bus bringt uns direkt vom Campingplatz bis mitten ins Zentrum von Arcachon, einem Badeort am südlichen Ufer des Bassin d’Arcachon.

Wir spazieren durch die Gassen, dann entlang der Promenade und bummeln durch den Warenmarkt, der gerade stattfindet.

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Um 14:30 Uhr sind wir wieder zurück beim Camper, der Himmel ist inzwischen wieder wolkenlos.

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Nach einer Siesta packen wir zusammen, spazieren nochmals um den Campingplatz und zur Rezeption – ein ganz schön weiter Weg – und bezahlen schon mal den Platz, da wir morgen recht früh losziehen möchten. Es ist übrigens ein 5 Sterne-Platz und wir bezahlen gerade mal 17 Euro pro Nacht (mit ACSI).

 

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Danach geniessen wir auch heute nochmals einen superschönen Sonnenuntergang – allerdings ohne Gleitschirmflieger.

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Donnerstag, 4.Juni

Ein wolkenloser Morgen. Unser heutiges Ziel ist Labenne-Océan, unweit von Biarritz.

Wir sind also nur noch etwa 50 km von Spanien entfernt.

Die Landschaft ist wunderschön, vor allem viele Pinien- und Föhrenwälder,

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dann vorbei am Lac de Bicarosse

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und immermal wieder durch gepflegte Dörfer. An diesem kleinen See legen wir einen kurzen Halt ein.

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Es wird immer heisser, um 10 Uhr erreicht das Thermometer schon 30°, so entscheiden wir uns ab Mimizan für die Autobahn.

Um 11:30 Uhr fahren wir in Labenne-Océan auf den Yelloh-Platz „Le Sylvamar“, auch diesmal wieder ein 5 Sterne-Platz und auch diesmal bezahlen wir nur 17 Euro! (ACSI) – kein Vergleich zu den Preisen in der Schweiz! Dabei wird in diesem Yelloh-Village eine 4’000 m² grosse Badelandschaft, ein nettes Restaurant, eine Bar, Wellness jeglicher Art und vieles mehr angeboten.

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Allerdings der Spaziergang zum Strand ist bei den heutigen Temperaturen von 36°C nicht gerade eine Erholung, denn er führt ca. 1 km einer Strasse entlang.

 

 

Aber es lohnt sich, denn hier erlebt man ein eindrückliches Schauspiel – riesige Wellen tosen dem Strand zu…Baden verboten, da zu gefährlich.

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Am Strand stehen Bunker des einstigen “Atlantik-Walls” aus dem 2.Weltkrieg

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Zurück beim Camper planen wir die Fortsetzung unserer Reise…wir entscheiden uns für die Fahrt in Richtung Périgord.

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Danach wird grilliert – bei hochsommerlichen Temperaturen, um 22 Uhr beträgt die Temperatur immer noch 31,7°C.

 

 

 

Freitag, 5.Juni

Wieder ein wolkenloser Morgen und es verspricht auch heute heiss zu werden.

Um 8 Uhr verlassen wir Labenne, fahren ein kleines Stück Autobahn und nehmen dann die Autostrasse. Meist führt die Strasse schnurgerade aus – vorbei an riesigen Maisfeldern, grossen Rebgebieten und dann immer wieder durch bewaldete Gebiete.

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Zum Schluss noch ein bisschen Nebenstrasse und wir erreichen unser Ziel, den Campingplatz „Moulin de Campech“ bei Villefranche du Queyran schon um halb 11 Uhr.

Wir waren etwas skeptisch, da dieser Platz vom ADAC mit nur 2 Sternen ausgezeichnet ist…aber es ist eine Überraschung

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…ein sehr gepflegter Platz, an einem Teich, wo früher mal eine Mühle stand, mit einem kleinen aber netten Restaurant, einem kleinen, geheizten Pool, sauberen Sanitäranlagen, usw. Der Platz ist gut belegt, vor allem von Engländern…der Platz wird auch von Engländern geführt.

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Wir gönnen uns einen freien Nachmittag. Ich geniesse die Ruhe lesend im Liegestuhl, höre nur das leise Plätschern des kleinen Baches, der direkt hinter dem Camper vorbei fliesst, das Singen der Vögel und einmal mehr den Ruf des Kuckucks.

…im Hintergrund unser Camper, rechts der kleine Bach

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Ruedi holt seine Funkerausrüstung hervor, die Bedingungen sind zwar nicht gerade super.

Die Temperatur steigt auch heute wieder auf etwas über 36°C.

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Zum Abendessen gehen wir ins Restaurant des Campingplatzes. Dort werden wir auf der Terrasse am See mit einem sehr feinen 4-Gang-Menu verwöhnt – inklusive ¼ Liter Rotwein, einer Karaffe Wasser und einem Kaffee bezahlen wir 17 Euro pro Person!

 

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…vom Dessert habe ich vor lauter Freude vergessen ein Foto zu machen  :-)

 

Samstag, 6.Juni

Der Himmel ist bedeckt und der Morgen noch recht kühl (18°).

Wir  durchqueren das Val de Garonne, die Landschaft ist hügelig mit meist Farmland.

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Es erstrecken sich unzählige, riesige Sonnenblumenfelder – ich stelle mir vor, dass es traumhaft sein muss im Sommer hier durch ein Meer von blühenden Sonnenblumen zu fahren.

Villeréal wäre eine sehenswerte Altstadt, aber leider findet gerade ein Dorffest mit Markt statt und auch der letzte Parkplatz weit über das Städtchen hinaus ist besetzt – schade.

Weiter geht die Fahrt auf einer kurvenreichen Strasse durch die hügelige und bewaldete Gegend.

Nun sind wir im Périgord:

Das Périgord ist eine Landschaft und historische Provinz im Südwesten Frankreichs, die für ihr reiches historisches Erbe, ihre Küche und das milde Klima bekannt ist, zudem ist das Périgord eine der waldreichsten Gegenden von ganz Frankreich. Es ist reich an architektonischem Erbe aus fast allen geschichtlichen Epochen. Besonders sticht die Anzahl an Burgen und Schlössern hervor, die in den meisten Fällen auf das Früh- und Hochmittelalter zurückgehen, aber auch reich an Parks, in denen seit der Renaissance einige der herausragendsten Beispiele französischer Gartenkunst zur Entfaltung gekommen sind. 

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In Limeuil finden wir einen Camperparkplatz direkt beim Städtchen. Limeuil gehört zum Kreis der „schönsten Städte Frankreichs“. Wir spazieren durch die engen, steilen Gassen…

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…hinauf zum Botanischen Garten, von wo aus sich uns eine tolle Aussicht auf den Zusammenfluss von Dordogne und Vezère mit den beiden alten Brücken bietet.

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Beim Mittagessen auf einer Restaurantterrasse beschliessen wir in diesem netten Ort zu übernachten.

Jenseits der Brücke, direkt an der Dordogne, liegt der Campingplatz „Port de Limeuil“, von wo aus man eine tolle Aussicht aufs Städtchen und die beiden Brücken geniesst

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Wir verbringen den Nachmittag beim Camper, im Schatten der Bäume – das Thermometer zeigt 33°.

 

…dieses Bild von Ruedi mit Baguette, erinnert ein bisschen an “Globi in Paris” :-)

 

 

 

 

Sonntag, 7.Juni

Wir nutzen die kühlen Morgenstunden und fahren entlang der Vezère zum „Schloss Campagne“, das aber so früh am Morgen noch geschlossen ist.

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Den nächsten Halt legen wir in Eyzies-de-Tayac ein.

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Im Staatsmuseum der Vorgeschichte finden Sie die größte paläontologische Sammlung Frankreichs: Von der Altsteinzeit bis hin zur Vorgeschichte bietet er seinen Besuchern eineeinmalige Sammlung aus den prähistorischen Stätten des Tals der Vézère.
Steinwerkzeuge, Kunstobjekte aus Knochen und Elfenbein, Skulpturen und naturgetreue Nachbildungen helfen dem Publikum, die Entwicklung der prähistorischen Gesellschaften bis zum Ende des Eiszeitalters besser zu verstehen.

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…als noch Bisons und Rentiere im Périgord lebten

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Auf prähistorische Spuren stieß man in La Madeleine im Jahr 1863. Das Grab des „Kindes von La Madeleine“ war eine einmalige Entdeckung. Eine Grabungsschicht zwischen 20’000 und 12’000 vor Beginn unserer Zeitrechnung datiert, förderte eine Fülle von Pfeilspitzen, Stein- und Knochenwerkzeugen, Schmuck und Kleinkunstwerken zu Tage – als Beispiel diesen 10 cm großer Steppenwisent (Bison priscus), in dynamischer Haltung, auf Elfenbein

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Danach steigen wir hinauf zum Schloss Tayac, welches im Fels gebaut ist.

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Über eine extrem schmalen Strasse erreichen wir nun die „Cabanes de Breuil“

…zum Glück kommt uns niemand entgegen!

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…aber es hat sich gelohnt – diese Siedlung aus einem guten Dutzend Steinhütten, wie wir sie von Apulien (Trullihäuser) kennen, zu besichtigen. Die Cabanes von Breuil wurden zum ersten Mal 1449 schriftlich erwähnt. Sie gruppieren sich um einen Bauernhof.

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Rund um den Bauerhof werden  alte Gerätschaften gezeigt

 

 

 

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Das nächste Ziel wäre das Château de Puymartin, welches aber über Mittag geschlossen ist – die Touristensaison hat hier noch nicht begonnen.

 

So beschliessen wir nach Sarlat zu fahren, wo wir etwas oberhalb des Städtchens einen campertauglichen Parkplatz finden.

Die Altstadt von Sarlat ist wirklich ein Besuch wert, mit den engen Gassen und den alten, hohen Häusern.

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Die Sonne brennt vom Himmel, so fahren wir auf dem kürzesten Weg zum Campingplatz „Péneyrals“, nur 10 km von Sarlat entfernt

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…und verbringen den Nachmittag im Schatten. Erst am Abend unternehmen wir noch einen Spaziergang um den Weiher des Campingplatzes,

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…bevor wir zum Essen ins Restaurant gehen.

 

Montag, 8.Juni

Da wir noch einen weiteren Tag im Périgord verbringen möchten, beschliessen wir von hier aus einen Ausflug zu unternehmen.

…unterwegs

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Wir fahren nach „La Roque Gageac“. Dieses Städtchen ist berühmt für seine reizvolle Lage am Fuß einer hoch aufragenden, nach Süden ausgerichteten Felsklippe in einer Schleife der Dordogne.

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La Roque-Gageac wird touristisch geschätzt als Teil eines der schönsten Abschnitte des Dordogne-Tals, für ihr nahezu mediterranes Klima und ihre tropische Vegetation. Auch dieses Städtchen ist als eines der “Plus beaux villages de France” klassifiziert.

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Wir steigen hinauf zur Kirche und spazieren durch die Gässchen, von wo man zwischendurch immermal wieder eine wunderbare Aussicht auf die Dordogne hat.

 

 

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Nun geht’s zu den „Jardin de Marqueyssac“., welche sich in 130 m Höhe auf einem Felsplateau oberhalb der Dordogne befindet.  

Zuerst besuchen wir das Schloss…

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…und spazieren dann durch den Park, der sich auf 22 ha Fläche – über eine Länge von sechs Kilometern erstreckt, mit vorwiegend beschatteten Spazierwegen, einem Labyrinth aus 150’000 handgeschnittenen, hundertjährigen Buchsbäumen, sowie einer Vielzahl von beachtenswerten Bäumen, Stauden und Sträuchern. 

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Wir steigen auf den höchsten Punkt und spazieren bis zum „Bellevue“, einem Aussichtspunkt mit einen beeindruckenden Blick auf das Tal der Dordogne und das Städtchen La Roque-Gageac.

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die Dordogne und grosse Nussbaumplantagen

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Eigentlich wollten wir nun noch das Städtchen Domme besuchen, aber es liegt hoch auf einem Plateau – Zufahrt für Camper verboten….die Strasse ist wohl zu schmal oder zu steil. Aber wir haben ja inzwischen so viel Schönes und Interessantes gesehen, dass wir uns zufrieden auf eine Restaurantterrasse direkt an der Dordogne setzen und gemütlich etwas essen.

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Auch heute geniessen wir einen Ruhenachmittag im Schatten (Temp.34°).

 

Dienstag, 9.Juni

Die Sonne weckt uns – zwar etwas zu früh, denn heute werden wir das Schloss Hautefort besuchen, welches allerdings erst um 10 Uhr die Tore öffnet…laut GPS wären wir aber um 9 Uhr bereits am Ziel. So legen wir unterwegs noch einen Halt ein im Städtchen Saint-Geniès mit seinem Schloss und der dazugehörigen Kirche.

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Auf einem Hügel etwas außerhalb des Ortes steht die Chapelle du Cheylard, sie zeigt  im Innern  Fresken aus dem 14. Jh.

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Kurz danach überqueren wir die Vezère und erreichen Coly, ein Dorf mit einer Burganlage, aber wir finden die Burg, auch nach einem längeren Aufstieg über einen Waldweg, nicht.

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Aber was soll’s es ist inzwischen eh Zeit zum Schloss Hautefort zu fahren.

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Direkt beim Schlosseingang finden wir einen Parkplatz.

Das auf einer von einem Talkessel umgebenen Anhöhe gelegene Bauwerk geht vornehmlich auf das 17. Jahrhundert zurück.

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Nach der Besichtigung des Schlosses unternehmen wir noch einen Spaziergang im Schlossgarten.

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Nun verlassen wir das Périgord…es war eine wirklich interessante, abwechslungsreiche und sehenswerte Gegend. Danke Ursula und Ernst für den Tipp!

Wir haben heute noch eine lange Fahrt vor uns – ich habe das Gefühl, es zieht Ruedi langsam aber sicher heimwärts (?).

Die Autobahn, führt uns hier in diesem hügeligen Gebiet über zahlreiche Brücken und durch einige Tunnels.

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Bei einer Autobahnraststätte essen wir etwas Kleines und fahren dann weiter, vorbei am Lac Neuvic.

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Die Strasse führt uns bergauf und bergab, mal bis 640 m ü.M., dann später über den Pass “Col de la Croix Morand” auf 1’400 m.

 

 

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Auf einer Brücke überqueren wir „Les Gorges de Chavanon“, gelangen nun in die Auvergne, bekannt für ihre Vulkane.

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Unser heutiges Ziel ist der Campingplatz „Sunêlia La Ribeyre“ in der Nähe von Murol. Es ist ein 4-Sterne Platz, ich würde ihm aber nur 2 Sterne geben…es sind auch nur 2 Plätze belegt. Der Platz liegt zwar an einem kleinen Badsee, aber er bietet bis zum 15. Juni kein Restaurant und keinen Shop an, dazu müsste man ins nahe gelegene Dorf…zudem sind die Sanitäranlagen minimal.

 

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Aber für nur eine Nacht spielt das keine grosse Rolle, es ist eh schon fast Abend als wir ankommen, zudem ist das Wetter eher etwas trübe (22°). So geniessen wir einen gemütlichen Fernsehabend.

 

Mittwoch, 10 Juni

Auch heute steht wieder eine längere Strecke auf dem Programm…anfangs durch ein enges Tal…

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…danach öffnet sich das Tal und wir durchfahren eine liebliche Landschaft, Felder, Hügel und Wälder wechseln sich ab, Kühe grasen auf grossflächigen Weiden und zwischendurch wachsen auch wieder vermehrt Reben.

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Wir umfahren Clérmont-Ferrand auf der Autobahn und wechseln dann wieder auf Nebenstrassen. In Pont du Château tätigen wir einen Grosseinkauf. Inzwischen scheint die Sonne und es wird wieder über 30° heiss. Ab Thiers geht die Strasse mal steil bergauf…

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…und dann ebenso steil wieder hinunter und das auf engen, kurvenreichen Strassen…ich bin richtig gestresst – obwohl Ruedi fährt  :-) …er nimmt das aber gelassen.

Zum Glück kommt uns kaum jemand entgegen…denn wer fährt schon auf so einer Strasse!!!

Ich möchte mir unbedingt mal ein bisschen die Beine vertreten, so legen wir in Crémaux, einem kleinen, abgelegenen, verschlafenen Dörfchen mit einer grossen Kirche, einen Halt ein.

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Frankreich bis Eperviere 2 130Weiter geht die Fahrt bergauf und ab, als Höhepunkt kommt noch die Zufahrt zum von uns gewählten Campingplatz…etwa 3 km lang, camperbreit, kurvenreich, steil bergab führt uns die Strasse zum Camping „d’Arpheuilles“ in der Nähe von Saint-Paul-de-Vézelin - und das Beste ist, die Strasse endet beim Campingplatz, also müssen wir morgen diese Strecke wieder zurückfahren – immer in der Hoffnung, dass niemand entgegen kommt!

Der Campingplatz liegt direkt an der Loire. So unternehmen wir am Abend noch einen Spaziergang am Ufer entlang.

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Die Sonne brennt heiss und es ziehen Gewitterwolken auf, kurz danach zieht ein kurzes, aber kräftiges Gewitter über uns hinweg.

 

Donnerstag, 11.Juni

Die Wolken haben sich über Nacht verzogen und die Sonne scheint vom wolkenlosen Himmel.

So machen wir uns um 8 Uhr schon auf den Weg…hier ein paar Eindrücke von unterwegs

cccccccccccccccccccccccccccccccccccccccdie Kühe sind immer noch so blass

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Nebenstrassen

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unser Camper macht den 100’000sten Kilometer!

ccccccccccccccccccccccc..und hier überfahren wir die Wasserscheide, Mittelmeer-Atlantik

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Wir umfahren Roanne, Paray le Monial und nehmen dann die Autostrasse bis Monceau les Mines und weiter nach Chalon sur Sâone…wo wir nach Gingy-sur-Saône abzweigen und wie schon vor knapp einem Monat, auf den Campingplatz „Domaine du Château de L’Epervière“ fahren. Um 12 Uhr stehen bereits wieder auf dem Platz am „Seerosenteich“ (auch wenn es nicht wirklich Seerosen sind  :-) ).

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Das Thermometer zeigt schon am Mittag 35° an!

Es ist zu heiss um etwas zu unternehmen, ausser einem Abendspaziergang durch den Campingplatz.

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die etwas grösseren Camper :-)

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Freitag, 12.Juni

Eigentlich wollten wir noch ein, zwei Tage hier bleiben, aber nach dem Froschkonzert von letzter Nacht ist klar – wir ziehen weiter. Als wir vor 4 Wochen hier waren, herrschte nachts noch totale Ruhe, inzwischen sind aber die Frösche hier eingezogen und haben die ganze Nacht hindurch gequakt – an Schlaf war kaum zu denken. Zudem regnete es am frühen Morgen mal kurz aber heftig…so fällt uns die Entscheidung in Richtung Schweiz zu fahren gar nicht schwer.

Nach einem gemütlichen Frühstück packen wir zusammen und machen uns auf den Weg – mit Ziel Les Brenets, auf den Campingplatz „Lac des Brenets“, wo wir schon unsere erste Nacht dieser Reise verbracht haben.

Seit wir das Périgord verlassen haben, hat die Reise ihren Reiz so ziemlich verloren, die Gegend ist zwar sehr abwechslungsreich, aber es fehlen die Highlights, zudem ist heute wettermässig ein eher trüber Tag.

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Wir fahren über Salins les Bains und Pontarlier,

 

durch einen Canyon, genannt „Défilé d’Entreroche“ bis Morteau,

 

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Im Val de Sauget, zwischen Pontarlier und Morteau, wo der Doubs durch ein urtümlich schönes Tal fliesst, legen wir bei der „Grotte du Trésor“ einen Halt ein. Im 12.Jh. wurde diese Grotte als Einsiedelei genutzt und seit dem 17.Jh. als Kapelle – die Grotte ist 30 m lang und 12 m breit

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Die Strasse verläuft nun weiterhin entlang des Doubs, der hier noch als kleiner Bach daher kommt.

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Anfangs ist die Gegend sehr flach, dann geht’s hinauf zu den Jurahöhen.

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…vorbei am Château de Clervans

 

 

 

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Bei Villers le Lac überqueren wir die Grenze in die Schweiz.

Um 13 Uhr erreichen wir den Campingplatz “Lac des Brenets”. Inzwischen scheint die Sonne und es ist schwül-heiss.

Wir packen gar nicht gross aus, im Gegenteil, wir beginnen bereits mit aussortieren, was nach Hause kommt und was im Camper bleibt. Dann wird noch geputzt, bevor wir uns als krönenden Abschluss im Restaurant ein feines Essen gönnen.

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Samstag, 13.Juni

Um 8 Uhr verlassen wir Les Brenets

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und fahren über La Chaux de Fonds und Biel,

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wo wir ungewollt einen Abstecher nach Lyss und Büren an der Aare machen – wir haben infolge einer Baustelle den Abzweiger in Richtung Solothurn verpasst.

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Was soll’s – bald schon sind wir wieder auf der Autobahn in Richtung Zürich. Bei einer Raststätte legen wir einen kurzen Halt ein. Es hat ziemlich viel Verkehr, aber wir kommen trotzdem zügig voran

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…und erreichen um 12 Uhr wohlbehalten unser Zuhause in Weinfelden.

 

 

 

Wir haben in den vergangenen 4½ Wochen eine für uns ganz neue Gegend entdeckt – es war wunderschön und total interessant!

Danke Ruedi für die immer sichere Fahrt und die vielen schönen, gemeinsamen Erlebnisse!

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